Kurznachrichten: Fraport AG bekommt 14 griechische Airports, Air Baltic-Pilot wird zu sechs Monaten verurteilt und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Griechenland: Jetzt also doch. Die Fraport AG bekommt nach einem langen hin und her den Zuschlag für 14 Flughäfen in Griechenland, dies hat am Vormittag die griechische Regierung mitgeteilt. Zum Kaufpreis von insgesamt 1,23 Milliarden Euro übernimmt das Kauf-Konsortium, bestehend aus der Fraport AG und dem griechischen Partner Copelouzos, die Airports. Ursprünglich sollte der Kauf schon Ende 2014 erfolgen, doch die griechische Regierung hat den Abschluss des Kaufvertrages immer wieder herausgezögert. Zu den 14 neuen Airports der Fraport AG gehören auch die Flughäfen auf den Touristeninseln Rhodos, Kos und Korfu, sowie in der Stadt Thessaloniki.

Air Baltic: Es gibt weitere Konsequenzen für die Crew der lettischen Airline Air Baltic, die betrunken von Oslo nach Kreta fliegen wollte. Ein Gericht in Norwegen hat den Copiloten jetzt zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. In einem Geständnis gab der Copilot zu, gemeinsam mit dem Piloten und zwei Flugbegleiterinnen mindestens zwei Flaschen Whiskey und mehrere Biere geöffnet zu haben. Er sagte wörtlich: „Ich bin froh, dass uns die Polizei erwischt hat“.
Bei einer Alkoholkontrolle wurde im Blut des Copiloten 1,35 Promille festgestellt. Bereits einen Tag nach dem Vorfall hat Air Baltic die Crew bis auf weiteres suspendiert und sich vorbehalten die Crew-Mitglieder zu kündigen. Die lettische Airline teilte mit, eine „Null-Toleranz-Grenze“ zu haben. Auch der Pilot muss sich in Norwegen vor Gericht verantworten. Sein Prozess findet am 17. September 2015 statt. Mehr zum Thema gibt es hier.

Weiterentwicklung:
Airbus will den A350-900 fit für Ultralangstrecken machen. Singapore Airlines hat eine Kaufabsicht in Aussicht gestellt, wenn der Airbus A350-900 die Strecke Singapur – New York schafft. Dafür muss eine Reichweite von mind. 15.500 Kilometer zur Verfügung stehen. Derzeit kann Airbus nur 14.300 Kilometer garantieren, doch der europäische Flugzeugbauer ist zuversichtlich die Wünsche des Kunden zu erfüllen. Damit die Reichweite erhöht wird, soll u.a. die Kabinenausstattung überarbeitet werden und leichter werden.

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