Fraport: Heutige Entscheidung des VGH Kassel begrüßt

Werbung
Luftaufnahmne Frankfurt Airport Terminal 1 Foto: Bildarchiv Fraport

Der Frankfurter Flughafenbetreiber begrüßt die heutige Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH), den Eilantrag aus Flörsheim abzulehnen. „Die Entscheidung bestätigt unsere Auffassung, dass der Betrieb der Landebahn Nordwest nicht eingeschränkt werden muss und der Planergänzungsbeschluss vom 10. Mai 2013 die Risiken durch wirbelschleppenbedingte Windböen sorgfältig abgewogen hat. Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Flörsheim und Raunheim ernst und haben bereits im April 2013 freiwillig das Dachinspektionsprogramm in Flörsheim und Raunheim aufgelegt“, erklärte ein Fraport-Sprecher. Fraport werde weiterhin zügig die Anträge auf Sicherung der Dacheindeckung bearbeiten, vorbereitende Maßnahmen zur Sicherung der Dächer sind bereits angelaufen. Der enge Austausch mit den Bürgermeistern von Raunheim und Flörsheim über das Programm zur Sicherung von Dacheindeckungen werde dabei fortgesetzt.

Quelle: PM Fraport AG

Werbung

Hinweis in eigener Sache
Der neue airportzentrale.de - Newsletter ist da
Jetzt kostenlos abonnieren

Eine Antwort zu “Fraport: Heutige Entscheidung des VGH Kassel begrüßt”

  1. Mein lieber Scholli!
    Da werden seit Inbetriebnahme der Frankfurter Nordwestbahn in Flörsheim durch Wirbelschleppen landender Großraumflugzeuge immer wieder mal Ziegel von den Dächern gerissen. In einem Fall waren es 20 Dachpfannen, die auf die Straße krachten. Der Flughafenbetreiber erklärte sich auch bereit, die Dächer entlang der Anfluglinien klammern zu lassen. 3000 Dächer wurden dafür in Flörsheim und Raunheim identifiziert.
    Nun klagte Flörsheim, man möge doch wenigstens die Landungen der „Dickschiffe“ vom Typ Boeing 777 oder Airbus A340 auf dieser Bahn unterlassen, bis die Dachklammerung des betroffenen Gebietes abgeschlossen ist. Ich finde, das ist ein vernünftiger Vorschlag im Sinne der Anwohner und ihrer Kinder, nicht wahr?
    Da bisher angeblich erst ein einziges Hausdach geklammert wurde, kann das noch ein wenig dauern. Im Alpenland stehen entlang der Straßen überall Schilder „Vorsicht Steinschlag“. Für Ziegelschlag gibt es keine Schilder. Aber als Bürgermeister könnte man jetzt reagieren und eine Helmtragepflicht erlassen. Das käme sicherlich gut in der Presse an.
    Was ich nicht verstehe: Da liegt der Flughafen sowieso schon im Clinch mit den benachbarten Gemeinden und seinen fluglärmempfindlichen Bürgern. Die Ursache für die Dachschäden ist auch klar. Warum ergreift man nicht diese Gelegenheit mit beiden Händen und beseitigt das Problem im Sinne der Sicherheit der Anwohner?