Austrian Airlines hat ihre Registrierung im europäischen Umweltmanagement- und Auditsystem EMAS erneuert und damit den ersten dreijährigen Validierungszyklus abgeschlossen. Die Fluggesellschaft ist seit 2023 nach EMAS validiert und verfügt über ein Netzwerk von mehr als 40 Umweltkoordinatoren. Parallel veröffentlichte Austrian Airlines den Umweltbericht für 2025.
Zu den darin aufgeführten Maßnahmen zählt AeroSHARK auf vier Boeing 777-200ER. Austrian Airlines war die erste Fluggesellschaft weltweit, die diesen Flugzeugtyp mit der von Lufthansa Technik und BASF entwickelten Oberflächentechnologie ausstattete. Im ersten vollständigen Betriebsjahr verringerte sich der Luftwiderstand nach Unternehmensangaben um rund 0,7 Prozent. Dadurch wurden etwa 930 Tonnen Kerosin eingespart und knapp 3.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden.
Beim Bordservice stieg der Anteil recycelbarer Kunststoffe und Aluminiumprodukte von 76 Prozent im Jahr 2024 auf rund 80 Prozent Ende 2025. Bis 2027 strebt Austrian Airlines einen Anteil von 100 Prozent an. Zur Umweltstrategie gehören außerdem die Flottenerneuerung, der Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) und Maßnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz.
