Austrian Airlines rutscht im ersten Halbjahr 2026 in die Verlustzone

Werbung
Foto: Austrian Airlines

Austrian Airlines hat im ersten Halbjahr 2026 ein Adjusted EBIT von -93 Millionen Euro erzielt und damit das Vorjahresergebnis um 50 Millionen Euro verfehlt. Der Umsatz stieg gleichzeitig um vier Prozent auf 1,22 Milliarden Euro. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch die Krise im Nahen und Mittleren Osten: Trotz Hedging fielen die Treibstoffkosten um mehr als 60 Millionen Euro höher aus als im Vorjahr. Hinzu kamen Ertragsausfälle durch die Aussetzung der Verbindungen nach Amman, Erbil, Tel Aviv und Teheran.

Die Airline beförderte 6,96 Millionen Passagiere und damit sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung stieg von 77,2 auf 80,6 Prozent, während das Sitzplatzangebot mit 13,53 Milliarden Sitzkilometern nahezu unverändert blieb.


Werbung


Als Reaktion auf die wirtschaftliche Lage strafft Austrian Airlines den Winterflugplan. Unter anderem wird die Verbindung Wien–Graz eingestellt, außerdem werden die Strecken nach Tiflis, Keflavik und Porto vorübergehend ausgesetzt. Trotz der aktuellen Belastungen hält die Airline an ihren Investitionen in die Flotte fest und erwartet 2026 weitere Boeing 787-9, einen Airbus A320neo sowie den weiteren Ausbau ihres Premiumprodukts. Für das Gesamtjahr strebt Austrian Airlines weiterhin ein positives Ergebnis an. Das wurde heute Vormittag in einer PM mitgeteilt.

Mehr Zahlen der Lufthansa Gruppe haben wir bereits heute Vormittag an dieser Stelle veröffentlicht.

Quelle: PM AUA/KI

Schreibe einen Kommentar
Kommentiere den Artikel. Bleibe freundlich und nett, gerne kritisch und konstruktiv, aber stets sachlich. Wir möchten einen respektvollen Umgang miteinander und behalten uns vor Kommentare zu kürzen oder zu löschen.

Mit dem Klick auf "Kommentar senden" wird unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung angegebener und personenbezogener Daten zugestimmt. Dies ist notwendig um Spam zu verhindern. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.