Lufthansa Technik bildet erstmals Elektroniker(in) für Geräte und Systeme aus

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Foto: Bildarchiv Lufthansa Technik

Die Lufthansa Technik AG bietet zum Ausbildungsjahr 2016 in Hamburg erstmals zwölf Plätze für das Berufsbild „Elektroniker(in) für Geräte und Systeme“ an. Das Unternehmen trägt damit der zunehmenden Bedeutung der Elektronik in modernen Verkehrsflugzeugen Rechnung. Der neue Beruf ergänzt die traditionell in großem Umfang von der Lufthansa Technik angebotenen Ausbildungsplätze als Fluggerätelektroniker(in).

„Während die traditionellen Fluggerätelektroniker vor allem direkt im Wartungs- und Überholungsbetrieb für Flugzeuge eingesetzt sind, ist das neue Berufsbild stärker auf die Ansprüche der Fachwerkstätten zur Instandhaltung hochwertigster Systeme und Komponenten spezialisiert“, sagt Barbara Körner, Leiterin des zentralen Ausbildungsmanagements der Lufthansa Technik.

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Lufthansa Technik unterhält in Hamburg zahlreiche Werkstätten zur Prüfung, Reparatur und Modifikation beispielsweise von Flugführungs- und Radio-Geräten sowie Antrieben, Messgebern, Reglern und Instrumenten. Sie stellen höchste Ansprüche an Wissen und Präzision. So werden selbst kleinste Lötverbindungen und einzelne elektronische Bauteile auf Platinen kontrolliert und repariert. Dafür stehen modernste Testanlagen zur Verfügung, die teilweise von den Mitarbeitern der Lufthansa Technik selbst entwickelt wurden.

„Der Beruf ist besonders gut geeignet für junge Menschen, die neben einem hohen Interesse an Mathematik und Physik gern selbstständig an komplexen Aufgaben arbeiten. Geduld und die Bereitschaft, sich intensiv mit Themen zu beschäftigen, sind ebenso wichtige Grundlagen wie die Fähigkeit, im Team zu arbeiten“, stellt Jörg Niebuhr heraus, Meister für Radargeräte bei Lufthansa Technik. In seine Verantwortung fällt beispielsweise die Instandhaltung von Wetter-, Bodenannäherungs- und TCAS-Radarsystemen.

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