Luftfracht: Container-Hersteller SkyCell halbiert mit neuer Technologie CO2-Emissionen bei gekühlter Fracht

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Auch für die Luftfracht wird der CO2-Ausstoß zu einem bestimmenden Zukunftsthema. Mit einer neuen Herangehensweise hat das Logistik-Unternehmen SkyCell es nun geschafft, die Kohlendioxid-Emissionen im Vergleich zur Konkurrenz zu halbieren, so zumindest behauptet es das Unternehmen in seiner aktuellen Pressemitteilung,  – und zwar vor allem beim ressourcenintensiven Warentransport.

Das Schweizer Unternehmen stellt intelligente Container für den Transport temperaturempfindlicher Medikamente her, von Covid-Impfstoffen bis zu biologischen Krebsmedikamenten. Herkömmliche Anbieter setzen dafür vor allem auf aktiv gekühlte Container – gewissermaßen mobile Kühlschränke – oder gut isolierte Wegwerfbehälter. SkyCell hingegen nutzt wiederverwendbare Hybrid-Container, die sich im Kühlhaus immer wieder aufladen lassen. Aufgrund einer neuartigen Isoliertechnik halten sie über Tage eine gleichbleibende Temperatur. Für den Bereich zwischen 2 und 8 Grad Celsius etwa liegt die Kühldauer bei durchschnittlich 8,4 Tagen, bei -60 bis -80 Grad Celsius bei 120 Stunden (5 Tage).

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Weitere Gründe für die gute Umwelt-Bilanz:

  • Intelligente Planungs- und Monitoring-Werkzeuge ermöglichen eine extrem geringe Ausfallrate von unter 0,1 Prozent beim Transport. Ressourcen- und kostenintensive Nachlieferungen beziehungsweise die Vorhaltung von Reserven entfallen.
  • Aufgrund innovativer Materialien ist die Isolierung der Hybrid-Container deutlich schlanker als bei herkömmlichen Modellen. Der Platz im Flugzeug wird also deutlich effizienter genutzt – was die Transportkapazitäten erhöht und CO2 spart.
  • Die Container bestehen größtenteils aus recycelbaren Materialien, um den Ressourcenverbrauch zu minimieren. Das Ziel ist, 90 Prozent des Containergewichts auf diese Weise zu produzieren.
  • Beschädigte Container werden kontinuierlich repariert, um eine möglichst lange Betriebsdauer zu gewährleisten. Dieses Jahr wird dazu eine eigene Instandhaltung in Basel in Betrieb gehen.

Über den gesamten Lebenszyklus ergeben sich damit schon heute CO2-Einsparungen zwischen 37 und 52 Prozent – je nach Containertyp und Konkurrenzprodukt. Gleichzeitig ist der Ansatz deutlich kosteneffizienter: Das Institut für Supply Chain Management kam zu folgendem Ergebnis: Als maßgebliche Kostentreiber erwiesen sich unerwartete Qualitätsprobleme, da der Container zur Kontrolle geöffnet werden muss oder der Inhalt nicht mehr verwendet werden kann. Weil der SkyCell 1500 hier mit lediglich 0,1 Prozent Ausfallrate weit vorne lag, kostet er in der Gesamtrechnung am wenigsten: Mit 5.212 Euro war er 1200 Euro günstiger als das zweitplatzierte Produkt.

SkyCell zeigt damit, wie Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Das Unternehmen ist Mitglied der Initiative “Science Based Targets” und hat sich damit verpflichtet, die CO2 Emissionen gemäß dem Pariser Klimaabkommen zu reduzieren, um die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. “Nachhaltigkeit hat bei allem, was wir bei SkyCell tun, schon immer eine herausragende Rolle gespielt”, betont Nico Ros, Vorsitzender der Gesellschafterrats bei SkyCell. “Deshalb haben wir eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die sich an unserer übergeordneten Vision orientiert. Denn sichere Medizin bedeutet Sicherheit für die Patienten, aber auch Sorge für den Planeten und die Menschen.”

Info:

SkyCell ist ein Hersteller von temperaturkontrollierten Tür-zu-Tür-Containerlösungen, die es Pharmaunternehmen ermöglichen, ihre Lieferkette zu optimieren. Das 2012 in der Schweiz gegründete Unternehmen wurde von der Mehrheit der 20 führenden Pharmaunternehmen validiert. SkyCell ist weltweit die Nummer drei im Bereich temperaturkontrollierter Luftfrachtlösungen, in einem Markt mit einem derzeitigen Wert von USD 2,8 Mrd. pro Jahr und einer Wachstumsrate von 15-20%.
Quelle: PM SkyCell

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