Kurznachrichten: Travelport bekommt Geld, Airlines fliegen wieder ab Saarbrücken und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Kapital: Der Bookingexperte Travelport bekommt in der Corona-Krise frisches Geld. In einer Mitteilung heißt es, dass insgesamt 1 Mrd. US-Dollar fließen werden. 500 Millionen US-Dollar kommen demnach von Tochterunternehmen der Travelport-Eigentümer – die Siris Capital Group LLC (Siris) und die Evergreen Coast Capital Corp. (Evergreen) die Private-Equity-Tochtergesellschaft der Elliott Management Corporation (Elliott). Weitere 500 Millionen US-Dollar hat Travelport als Zusage für Finanzierungskapazitäten erhalten.

Streckenmeldung: Air Dolomiti fliegt ab sofort wieder nach Deutschland. Nach zweimonatiger Pause werden wieder Frankfurt und München bedient. Das geht aus einer Mitteilung der Airline hervor.

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Und auch am Flughafen Saarbrücken passiert etwas: Nachdem mit Berlin-Tegel und Hamburg die Linienflüge von Saarbrücken aus wieder aufgenommen wurden, stehen auch die ersten drei Ziele für diesen Sommer fest. Im Juli wird Eurowings einmal wöchentlich nach Mallorca fliegen. TUIfly wird ebenfalls einmal wöchentlich nach Heraklion auf der griechischen Insel Kreta starten. SunExpress wird ab Juli zunächst zwei Mal wöchentlich Antalya an die türkische Riviera bedienen, heißt es in einer Presseinfo vom Airport.

Entwicklung: Deutschland will die Forschung rund um den Wasserstoffantrieb massiv fördern. aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany) begrüßt die Entscheidung. In einer Medienmitteilung heißt es: Die Mitglieder der Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V. begrüßen die am 10. Juni 2020 vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale Wasserstoffstrategie (NWS). Völlig richtig wird darauf eingegangen, dass die Luftfahrt auf absehbare Zeit auf flüssige Kraftstoffe angewiesen sein wird. Nachhaltige Flugkraftstoffe, für deren Produktion grüner Wasserstoff in jedem Fall wichtig ist, d.h. unabhängig davon ob auf biogener Basis oder strombasiert, sind der entscheidende Faktor für die Reduktion der THG Emissionen im Luftverkehr.

Finanzhilfe: Austrian Airlines bekommt 600 Mio. Euro um die Corona-Krise zu überstehen. Die österreichischen Verkehrsflughäfen (AÖV) begrüßen die Einigung zwischen der österreichischen Bundesregierung und Austrian Airlines bezüglich der Gewährung staatlicher Unterstützungsmaßnahmen. In einer Mitteilung heißt es: Auch wenn die Auswirkungen auf einzelne innerösterreichische Flugverbindungen unterschiedlich sind, so hat die nachhaltige Absicherung und damit verbundene Zukunftsperspektive des österreichischen Nationalcarriers für alle österreichischen Bundesländerairports eine sehr wichtige Bedeutung. Dort, wo es eine attraktive Bahnverbindung gibt, stehen die Flughäfen einer Kooperation mit der Bahn grundsätzlich positiv gegenüber, wie das seit Jahren erfolgreiche Beispiel der Verbindung Linz-Wien zeigt.