Flughafen Rostock-Laage plant Stellenabbau

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Foto: Simon Pannock

Der Zusammenbruch des nationalen und internationalen Luftverkehrs bedroht zahlreiche Arbeitsplätze in der Branche. Derzeit werden weltweit nur 23 Prozent der Verkehre, die vor der Corona Pandemie existierten, durchgeführt. Die Ansätze für Reiseerleichterungen verlaufen im Sande und durch sich ständig verändernde Aussagen zu Risikogebieten und Quarantänebedingungen hat sich die Nachfrage nach Flugreisen nicht erholen können. Das Angebot von in den Markt gestellten Flugverbindungen wird nur sehr verhalten angenommen. Dies trifft alle Flughäfen in Deutschland, so auch Rostock-Laage. Dieser hat bisher durch Kurzarbeit, die Umsetzung von vielen Sparmaßnahmen, außerplanmäßige Zuschüsse von Gesellschaftern und Land M-V und der Aufnahme von zusätzlichem Geschäft dem Umsatzverlust entgegengesteuert. Allerdings erholt sich der Flugmarkt langsamer als erhofft, sodass sich die Geschäftsführerin gezwungen sieht, die GmbH zu restrukturieren und die Zahl der Mitarbeiter zu reduzieren. Dadurch wird dem verringertem Flugaufkommen und dem damit verbundenen geringeren Personalbedarf Rechnung getragen.

Derzeit verhandelt die Geschäftsführerin mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und Sozialplan, um soziale Härten weitgehend abzufedern. Wie viele Mitarbeiter dies betrifft, wird sich in den nächsten Wochen konkretisieren und mittelfristig von der Entwicklung des Luftverkehrs am Standort Rostock-Laage abhängig sein.

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Die Gesellschafter und das Land Mecklenburg-Vorpommern stehen trotz der schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin hinter dem Flughafen Rostock-Laage als wichtigem Infrastrukturangebot der Region und werden die Gesellschaft gemeinsam mit der Geschäftsführerin durch die Krise führen.

Der Airport Rostock-Laage beschäftigt derzeit 107 Mitarbeiter in Festanstellung (laut Wikipedia).

Quelle: PM Flughafen Rostock-Laage