Flughäfen helfen sich bei Enteisung: Pool gebildet

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Enteisung - ohne geht es nicht. Foto: FMO

Fliegen ohne Enteisung – das geht nicht. Wenn es kalt ist, muss jeder Flieger aufwändig eingesprüht werden. Aber: Gerade in der kalten Jahreszeit geht es bei den  Enteisungsmitteln genau so zu wie mit dem Streusalz auf den Straßen: Es ist Mangelware. Um dagegen etwas zu tun, haben elf deutsche Flughäfen einen Pool gebildet. Erste Aktion: Der Flughafen Stuttgart hat 20000 Liter Enteisungs-Flüssigkeit für Nürnberg zur Verfügung gestellt. Genutzt wurde der Service noch nicht, der Tanklaster steht in Stuttgart – wegen warmen Wetters in Nürnberg. Hergestellt wird das Enteisungsmittel vom Schweizer Unternehmen Clariant. Grundstoff ist Glykol, offenbar ein Produkt, das nicht ohne Schwierigkeiten zu bekommen ist: Der Nachschub stockt. Clairant wollte die Produktion zu Jahresanfang tageweise einstellen. Die Flughäfen reagierten mit dem Pool für De-Icing. Der Flughafenverband ADV begrüßt die Aktivitäten. Die Airports müssten sich Gedanken machen, wie der Nachschub besser organisiert werden kann. Dem deutschen Pool angeschlossen haben sich Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld, Hamburg, Bremen, Hannover, Münster/Osnabrück, Köln/Bonn, München, Nürnberg, Stuttgart und Hahn. Die Clariant-Kunden Düsseldorf, Leipzig und Dresden sind nicht dabei. Frankfurt/Main bekommt sein Enteisungsmittel von der britischen Konkurrenz Kilfrost. – HEN

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