Flughafen Frankfurt: Neue Frachthalle in der CargoCity Süd

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Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Fraport schließt eine weitere Baulücke in der CargoCity Süd (CCS) am Flughafen Frankfurt. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Tor 31 entsteht ab Mitte 2023 eine Luftfrachthalle für DHL Global Forwarding, den Luft- und Seefrachtspezialisten der Deutsche Post DHL Group. Das Baugelände umfasst ein Areal von knapp 60.000 Quadratmetern, die Halle selbst wird inklusive Büroflächen über eine Bruttogeschossfläche von 28.000 Quadratmetern verfügen. Mit diesem jüngsten Vertragsabschluss setzt das Immobilienmanagement der Fraport AG die erfolgreiche Entwicklung des Luftfrachtstandorts CargoCity Süd am Flughafen Frankfurt weiter fort.

Flughafenbetreiber Fraport errichtet die Luftfrachthalle und wird das Objekt auch künftig im eigenen Gebäudebestand halten. DHL Global Forwarding, einer der weltweit führenden Luftfrachtanbieter, mietet die Halle und erweitert so seine Präsenz am Luftverkehrsdrehkreuz FRA zu einem europäischen Luftfracht-Hub.

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„Die Grundkonzeption der Halle beruht auf langjähriger Expertise in der Projektentwicklung von Logistik- und Luftfrachtimmobilien am Standort Frankfurt Airport“, erläutert Jan Sieben, Leiter Immobilienentwicklung der Fraport AG. „Das fertige Hallenlayout samt Außenanlagen wird optimale Voraussetzungen für die Erfordernisse des Mieters bieten. Entwurfsplanung und Baubeschreibung stehen für uns allerdings stets auch unter der Prämisse, dass das Objekt zu einem späteren Zeitpunkt für nachfolgende Mieter attraktiv ist“, betont er.

Auch die Gestaltung der Außenanlagen bildet den besonderen Anspruch an ein Logistikzentrum am Flughafen Frankfurt ab: Die Halle wird über 56 Tore und Truckdocks mit großzügig dimensionierten Fahr- und Rangierflächen sowie zusätzlich separaten Stellplätzen für Lkw verfügen. Die Planung ist entscheidend für den späteren reibungslosen Frachtumschlag und soll auch die allgemeinen Verkehrsflächen der CCS entlasten. Darüber hinaus entstehen für die Beschäftigten von DHL Global Forwarding Pkw-Parkplätze direkt am Gebäude. Zugehörige Büro- und Sozialräume werden einen Anteil von etwa 3.000 Quadratmetern an der Projektfläche beanspruchen.

Die Hallenkonzeption soll anspruchsvollen ökologischen Kriterien entsprechen. Mit Bauplanung und Realisierung wird Fraport einen Generalplaner sowie einen Generalunternehmer beauftragen.

„Der Flughafen Frankfurt besticht durch seine zentrale Rolle als erfolgreicher Logistik-Hub“, erklärt Max Philipp Conrady, Leiter Standortentwicklung Cargo bei Fraport. „Mit DHL Global Forwarding als eine der weltweit führenden Luftfrachtspeditionen erweitert ein starker Partner seine Präsenz vor Ort. Er trägt aktiv dazu bei, den Frachtstandort Frankfurt zukunftsfähig weiterzuentwickeln und somit dessen Position im weltweiten Luftfrachtmarkt zu festigen.“

„Frankfurt spielt eine entscheidende Rolle in unserem internationalen Luftfrachtangebot. Aus dem Herzen Europas bieten wir hier bereits seit rund 20 Jahren unseren Kunden Zugang zu allen relevanten internationalen Relationen. Die steigenden Frachtvolumen machen es notwendig, dass wir unsere Kapazitäten ausbauen. Wir sind froh, mit Fraport hierfür den richtigen Partner an unserer Seite zu haben“, so Tobias Schmidt, CEO DHL Global Forwarding Europa.

Thomas Mack, Global Head of Air Freight, DHL Global Forwarding, ergänzt: „Mit der Erweiterung in Frankfurt haben wir auch die Möglichkeit, unser dezidiertes Chartergeschäft weiter auszubauen. Insbesondere aus Asien und im Bereich eCommerce sehen wir eine steigende Nachfrage, die wir aus Frankfurt ideal bedienen können. Mit der neuen Infrastruktur sind wir in der Lage, unsere Prozesse noch besser zu kontrollieren, weiter zu optimieren und noch effizienter zu gestalten.“

Nur noch wenige Restflächen verfügbar

Nach Fertigstellung des jüngsten Hallenprojekts stehen in der CCS noch zwei weitere Areale mit insgesamt rund 90.000 Quadratmetern Grundfläche für künftige Entwicklungsmaßnahmen zur Verfügung. Diese wird die Immobliensparte der Fraport AG sukzessive am Markt platzieren.

Quelle: PM Fraport AG

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