Flughafen Frankfurt: In den Sommerferien wegfliegen – Lufthansa erklärt wie

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Nach strengen Reisebeschränkungen in den vergangenen Wochen haben zahlreiche Länder Lockerungen bei Einreise- und Quarantäneregeln erklärt. Vor allem klassische Urlaubsländer öffnen sich für Touristen. Ferien am Meer, in den Bergen oder auf dem Land und in Metropolen rücken in greifbare Nähe. Lufthansa hat bereits in den vergangenen Wochen ihr Flugprogramm kontinuierlich ausgeweitet und fliegt in den hessischen Sommerferien rund 100 Ziele allein ab Frankfurt an.

„Wir sehen, dass die Menschen wieder fliegen wollen. Besonders Flüge zu klassischen Urlaubszielen in Europa werden auf unserer Website derzeit besonders häufig gesucht“, sagt Klaus Froese, CEO Lufthansa Hub Frankfurt. „Wir sind auf die steigende Nachfrage gut vorbereitet und haben unsere Prozesse den neuen Gegebenheiten angepasst, damit unsere Gäste entspannt und sicher in den Urlaub fliegen können.“

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„Unser Leitbild ‚Gute Reise – wir sorgen dafür‘ gilt gerade auch in diesen Zeiten. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden schaffen wir mit umfangreichen Maßnahmen zum Schutz der Passagiere und Mitarbeiter die Voraussetzung für sicheres und unbesorgtes Reisen am Flughafen Frankfurt“, sagt Fraport Vorsitzender Dr. Stefan Schulte.

„Auch in der aktuellen Situation hat die Qualität der Sicherheitskontrollen für die Bundespolizei oberste Priorität. Wir haben gemeinsam mit unseren Prozesspartnern Anpassungen vorgenommen, um auch in diesem Bereich den Infektionsschutz durch entsprechende Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten“, so der Leitende Polizeidirektor Michael Dewenter, Ständiger Vertreter der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main.

Damit der Start in die schönste Zeit des Jahres mit einem sicheren Gefühl beginnt, haben Lufthansa, Fraport und die Bundespolizei erhöhte Hygienestandards am Flughafen Frankfurt von Abflug bis zur Ankunft eingeführt.

Die Maßnahmen entlang der Reisekette im Detail:

Vor dem Flug
Lufthansa bietet ihren Kunden viele Informationen vor Abflug an. So können Gäste über die Website lufthansa.com stets Informationen zum aktuellen Flugplan, den flexiblen Möglichkeiten zur Reisegestaltung sowie zum angepassten Bordservice und den besonderen Hygienemaßnahmen abrufen. Lufthansa hat u.a. ein Video publiziert, dass dem Kunden die Hygienemaßnahmen während der gesamten Reisekette erläutert. Des Weiteren stellt Lufthansa ihren Kunden vor Reisebeginn ein Reise-Briefing via E-Mail zur Verfügung, sodass der Kunde sicher alle wichtigen Informationen für seine Reise im Überblick hat und optimal vorbereitet ist. Da sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen der unterschiedlichen Länder auch kurzfristig dynamisch ändern können, sollten Kunden fortlaufend bei der Planung ihrer Reise die Regelungen der jeweiligen Destinationen prüfen.

Lufthansa empfiehlt ihren Kunden, sich selbst auf lufthansa.com oder über die Lufthansa-App für ihren Flug einzuchecken, um möglichst kontaktlos zu reisen.

Am Frankfurter Flughafen
Das Tragen eines Mundschutzes ist in den Terminalanlagen verpflichtend. In sämtlichen Wartebereichen sind Markierungen am Boden angebracht, damit der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. In den Aufenthaltsbereichen kann nur jeder zweite Sitz genutzt werden. Plakate, digitale Anzeigen und mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen weisen zusätzlich auf die geltenden Abstandsregeln hin. Zudem ist geschultes Personal vor Ort im Einsatz, das – wo dies nötig werden sollte – auf den Mindestabstand aufmerksam macht. Bei Einkäufen in den Geschäften beim Flughafen werden Gäste gebeten, diese bargeldlos zu begleichen.

Am Check-In-Schalter, am Ticketcounter, etc.– kurz überall dort, wo es direkten Kontakt zwischen Fluggästen und Beschäftigten gibt, dienen Scheiben aus Plexiglas dem Gesundheitsschutz. Zusätzlich stehen zahlreiche Spender mit Handdesinfektionsmittel bereit. Oberflächen, die oft berührt werden, werden häufig und regelmäßig gereinigt und desinfiziert.

Am Frankfurter Flughafen können Lufthansa-Gäste sich zudem kontaktlos an entsprechenden Kiosken mit ihrem Smartphone einchecken und kontaktlos ihr Gepäck über den Fast Bag Drop in der Halle B aufgeben.

An der Sicherheitskontrolle
Um die Sicherheitskontrolle möglichst einfach und schnell zu gestalten, werden Gäste weiterhin gebeten nur, ein Handgepäckstück an Bord zu nehmen. Weitere Gepäckstücke und alle Flüssigkeiten über 100 Milliliter müssen vorab eingecheckt werden. Sämtliche Inhalte aus Hostentaschen, Mobiltelefone und Armbanduhren sollten im Handgepäck verstaut werden. Größere elektronische Geräte wie beispielsweise Laptops müssen Fluggäste vor der Kontrolle aus dem Handgepäck nehmen sowie den durchsichtigen 1-Liter-Beutel für Flüssigkeiten bis 100 Milliliter. Die Kontrollstelle darf nur nach Aufforderung betreten werden und den Hinweise des Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten. Die Kunden werden dann gebeten, sämtliche Gegenstände (inklusive Jacken, Mänteln, o.ä.) in die Gepäckwanne zu legen. Nach dem Durchschreiten der Personenkontrolle wird dem Fluggast ein Kontrollplatz zugewiesen, an dem eine Kontrollperson den Fluggast seitlich oder rückwärts abtastet. Im Anschluss werden die Passagiere gebeten, die Gepäckwanne selbstständig zurück zu legen.

Am Frankfurter Flughafen ist hinter der Sicherheitskontrolle die Senatorlounge im Bereich A (mit eingeschränktem Service) wieder für alle Gäste geöffnet, die berechtigt sind, eine Lounge zu besuchen.

Beim Boarding
Am Gate weisen Ansagen darauf hin, während des Einsteigeprozesses den gewohnten Abstand zueinander zu wahren. Auch am Gate und in der Fluggastbrücke weisen Bodenmarkierungen auf den Mindestabstand von 1,5 Metern hin. Das Boarding erfolgt nach Gruppen und durch Quick-Boarding-Gates, an denen Fluggäste ihre Bordkarte selber auflegen können. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während des Einsteigens, an Bord und während des Aussteigens verpflichtend.

An Bord
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während der gesamten Zeit an Bord verpflichtend. Lufthansa Crew-Mitglieder tragen in der Kabine während des ganzen Fluges ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz. Beim Eintreten in die Kabine bekommt jeder Gast ein persönliches Desinfektionstuch überreicht. Lufthansa hat alle Mehrweg- und nicht sicherheitsrelevanten Papierprodukte an Bord entfernt, um das sehr geringe Risiko einer Infektion noch weiter zu reduzieren. Gäste können sich weiterhin eJournals vor dem Abflug für ihre Reise herunterladen.

Lufthansa ist bestrebt, auch in der jetzigen Situation den Gästen so viel Komfort wie möglich zu bieten und dabei die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften sowie die lokalen Bestimmungen einzuhalten. Die Bordprozesse und das Produktangebot wurden genauestens von Experten analysiert und die nötigen Anpassungen umgesetzt. Der Service wurde unter Berücksichtigung der Flugdauer neugestaltet, um gemäß behördlicher Empfehlungen die Interaktion zwischen Gästen und Besatzung zu minimieren und das Risiko einer Infektion an Bord zu verringern. Der Bordverkauf entfällt beispielsweise bis auf weiteres.

Auf Kurz- und Mittelstrecken wurde besonders der Service in der Economy Class überarbeitet. Gäste erhalten in dieser Reiseklasse bei einer Flugdauer ab 50 Minuten eine 0,5 Liter-Wasserflasche und ab 150 Minuten steht der gewohnte Getränkeservice zur Verfügung. Bei den Speisen wird ab 150 Minuten ein Snack angeboten und bei Flügen ab drei Stunden gibt es zusätzlich ein vegetarisches Gericht. In der Business Class sind der Getränkeservice und das gewohnte Essensangebot wieder verfügbar.

Auf der Langstrecke erhalten Gäste in allen Klassen wieder das übliche Getränkeangebot. In der First und Business Class haben Kunden wieder die Auswahl aus mehreren Speisen. In der Economy Class erhalten Kunden auf der Langstrecke ebenfalls weiterhin eine Mahlzeit.

Grundsätzlich ist das Risiko, sich während einer Flugreise mit dem Virus anzustecken, extrem gering. Flugzeuge der Lufthansa Group Airlines sind mit Filtern ausgestattet, die die Kabinenluft reinigen. Die gesamte Rezirkulationsluft wird gefiltert und von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren aus der Kabinenluft gesäubert. Dies betrifft zirka 40 Prozent – der Rest kommt als Frischluft von außen hinzu. Der Abscheidegrad dieser Filter entspricht dem Standard der Filter eines klinischen Operationssaals. Durch die Verwendung dieser speziellen Filter ist die Kabinenluft sauberer als die, die der Mensch auf der Erde einatmet. Darüber hinaus findet die Luftströmung in Flugzeugen von oben nach unten statt. Eine horizontale Luftströmung seitwärts oder in Längsrichtung findet nicht statt. Dass alle Sitze in einem Flugzeug nach vorne gerichtet sind, unterstützt zudem, dass Angesicht-zu-Angesicht-Interaktionen zwischen den Gästen limitiert sind. Die Rückenlehnen stellen zusätzliche eine solide Barriere zwischen den Sitzreihen dar.

Unabhängig von der aktuellen Situation gilt: Lufthansa hält bei der Reinigung ihrer Flugzeuge stets die strengsten Hygienestandards ein. Jedes Flugzeug wird vor dem nächsten Abflug grundsätzlich nach einem Standard-Reinigungsverfahren gereinigt. So werden beispielsweise Bereiche der Kabine eines Flugzeugs mehrmals täglich nach einem strengen Reinigungsverfahren gründlich gesäubert. Dabei werden unter anderem die Toiletten gereinigt, die Teppiche gesaugt und die Oberflächen am Sitz eines Passagiers sauber gewischt, zum Beispiel die Klapptische.

Bei Ankunft in Frankfurt
Lufthansa Flüge werden in Frankfurt nur noch an Gebäudepositionen positioniert, um Bustransfers zu vermeiden. Wo dies nicht kurzfristig möglich ist, werden doppelt so viele Busse eingesetzt wie üblich. Beim Aussteigen achten die Mitarbeiter darauf, dass der Prozess geordnet abläuft und greifen wenn nötig in den Prozess ein, um eine Ansammlung von Passagieren zu vermeiden. Bei den Gepäckbändern sind ebenfalls Abstandsmarkierungen auf dem Boden angebracht und es stehen Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.

Quelle: PM LH

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