Flughafen Erfurt-Weimar: Feuerwehr trainiert am mobilen Flugzeugbrand- und Bergesimulator der ARFF-SERVICES GmbH

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Foto: Flughafen Erfurt GmbH / Alice Koch

Das Flugzeug gehört zu den sichersten Verkehrsmitteln überhaupt. Statistisch gesehen hat ein Fußgänger im Straßenverkehr eine 10mal höhere Gefährdung. Der hohe Sicherheitsstandard wird durch eine permanente Überprüfung der gesamten Abläufe vor dem Flug, während des Fluges und danach gewährleistet. Einen großen Anteil daran haben am Boden die Flughäfen. Statistisch gesehen passieren die meisten Flugunfälle bei Start- und Landung und somit im Verantwortungsbereich der jeweiligen Flughafenfeuerwehr. Nationale und internationale Behörden fordern daher regelmäßige Trainings. Das aktuell stattfindende Training der Flughafenfeuerwehr Erfurt-Weimar, am mobilen Flugzeugbrandsimulator der Firma ARFF-SERVICES (ARFF steht für „Aircraft Rescue & Firefighting“), ist der Auftakt in das operative Geschäft des Leipziger Trainingsanbieters. Neben dem Grundlehrgang „Flugzeugbrandbekämpfung für Regionalflughäfen“ finden auch so genannte „Refreshertrainings“ statt. Bei diesen praktischen Auffrischungsübungen ist auch die Berufsfeuerwehr Erfurt dabei, da diese bei größeren Ereignissen am Flughafen mit ausrückt. Dank gemeinsamer Übungen und auch sonst guter Zusammenarbeit, sind beide Feuerwehren ein eingespieltes Team, das gemeinsam Innen- und Außenbrandszenarien übt.

Der Simulator für Flugzeugbrandbekämpfung und Flugzeugbergeübungen
Das Herzstück der ARFF-Services GmbH ist der mobile und modulare Flugzeugbrandsimulator, welcher vom Firmengründer und Geschäftsführer, Florian Funke, selbst entwickelt wurde. Funke, ehemaliger Leiter einer Flughafenfeuerwehr, kennt die Herausforderungen: „Während Flughafenfeuerwehren bisher unter hohem finanziellen und organisatorischem Aufwand zu externen Trainingszentren reisen oder selbst Trainingsanlagen errichten und unterhalten mussten, steht nun eine Alternative zur Verfügung. Mit unserer realitätsnahen Flugzeugattrappe kann nun flexibel, mit eigenem Equipment und in eigener Flughafenumgebung, vor Ort trainiert werden.“

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Die Attrappe ist maßstabsgetreu, entsprechend einer Boeing B737 bzw. eines Airbus A320, und bietet ein sicheres Trainingsumfeld – sie ist CE und TÜV geprüft sowie “made in Germany“. Sie ist außerdem flexibel einsetzbar – nicht nur für Brandbekämpfung sondern auch für Flugzeugbergetrainings sowie für multidisziplinäre Übungen mit anderen Behörden, z.B. Polizei und Sondereinheiten. Der mobile Simulator kann von Flughafenfeuerwehren europaweit gemietet werden.

„Mit dem mobilen Flugzeugbrand- und Bergesimulator am Erfurter Flughafen können wir gemeinsam mit der Erfurter Berufsfeuerwehr unsere von der Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) vorgeschriebenen Übungen durchführen. Die Ausbildung direkt am Platz ist ein wesentlicher Vorteil zu der bisherigen Verfahrensweise, an auswärtigen Trainingsplätzen zu üben. Auch für die Kameraden der Feuerwehr werden die Belastungen durch zeitintensive und aufwendig geplanten Dienstreisen verringert.“ sagt Jens-Uwe Germer, der Leiter Flughafenfeuerwehr am Flughafen Erfurt-Weimar.

Quelle: PM Flughafen Erfurt-Weimar