SWISS meldet Umsatzrückgang im 1. Quartal 2019

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Foto: Bildarchiv SWISS Air Lines

Im ersten Quartal 2019 verzeichnete SWISS einen deutlichen Ergebnisrückgang: Das operative Ergebnis ging um 54 Prozent auf CHF 48.3 Mio. (Q1 2018: CHF 104.1 Mio.1)) zurück. Auch der Umsatz war rückläufig: Im Vergleich zur Vorjahresperiode sank er um 2 Prozent und lag bei CHF 1.16 Mrd. (Q1 2018: CHF 1.18 Mrd.). Ein hohes branchenweites Kapazitätswachstum in Europa hat zu niedrigeren Stückerlösen auf Kurz- und Mittelstrecken im Vergleich zum starken Vorjahresquartal geführt. Belastet wurde das Ergebnis des ersten Quartals 2019 auch durch höhere Kosten für Treibstoff und Wartung sowie ein rückläufiges Cargo-Geschäft.

Swiss International Air Lines (SWISS) hat das erste Quartal 2019 mit einem deutlichen Ergebnisrückgang abgeschlossen. Das operative Ergebnis ging um 54 Prozent zurück und erreichte CHF 48.3 Mio. (Q1 2018: CHF 104.1 Mio.1)). Der Umsatz sank um zwei Prozent auf CHF 1.16 Mrd. (Q1 2018: CHF 1.18 Mrd.).

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Eine deutliche Mehrbelastung gegenüber Vorjahr hat sich im ersten Quartal 2019 aus den gestiegenen Treibstoffpreisen ergeben. Zudem haben marktweite Überkapazitäten in Europa zu einem hohen Preisdruck geführt. Gleichzeitig war das erste Quartal 2018 noch vom Kapazitätsrückgang nach dem Marktaustritt von Air Berlin geprägt und bildet daher eine starke Vergleichsbasis. Vor diesem Hintergrund sind die Stückerlöse gesunken. Aufgrund periodisch stattfindender umfangreicher Instandhaltungsarbeiten (sogenannte C-Checks) sind zudem die Aufwendungen für Wartung gestiegen. Nicht zuletzt wurden erste Anzeichen einer rückläufigen Marktentwicklung im Frachtgeschäft vor allem auf Strecken zwischen Europa und Asien bemerkbar. Das Ergebnis im ersten Quartal ist zwar deutlich zurückgegangen, liegt aber nach wie vor über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Gegenüber Vorjahr hat SWISS im ersten Quartal 2019 rund zwei Prozent mehr Passagiere befördert.

Michael Niggemann, CFO von SWISS, kommentiert das Ergebnis: «Aufgrund der hohen Kapazitäten in Europa haben wir das Wachstum reduziert und sehen für das kommende Quartal eine gute Buchungslage. Dazu trägt insbesondere die weiterhin hohe Nachfrage auf Langstreckenflügen bei. Wir bleiben daher zuversichtlich, dass wir für das Gesamtjahr 2019 die angestrebte zweistellige Adjusted-EBIT-Marge erreichen werden».

Auch 2019 wird SWISS weiterhin in ihr Premium-Angebot in der Luft und am Boden investieren und im Sommer eine neuartige Lounge am Flughafen Zürich eröffnen. Bereits im Januar hatte SWISS ihr modernisiertes Check-in im Terminal 1 am Flughafen Zürich in Betrieb genommen. Ein neues Check-in-Schalterkonzept, Wartezonen und Anzeigetafeln im SWISS Design tragen zu einer weiteren Verbesserung des Reiseerlebnisses der abfliegenden SWISS Gäste aller Reiseklassen bei. Zudem wurden inzwischen bereits zwei Flugzeuge des Typs A340-300 umgebaut und modernisiert. Im Herbst wird der Umbau aller fünf Flugzeuge dieses Typs abgeschlossen sein. Die Modernisierung umfasst neben einer komplett neuen Kabinenausstattung auch ein neues Bordunterhaltungssystem inklusive Internet an Bord, das fortan auf allen Langstreckenflugzeugen von SWISS verfügbar sein wird.

Stabiler Flugbetrieb hat hohe Priorität
Neben den Investitionen in das Produkt- und Dienstleistungsangebot wird die Pünktlichkeit des Flugbetriebs in den Hauptreisemonaten im Sommer von hoher Priorität sein. Zu diesem Zweck hat SWISS zahlreiche Massnahmen beschlossen und eine Investitionssumme in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe bereitgestellt. Dazu Thomas Klühr, CEO von SWISS: «Unsere Fluggäste erwarten von uns als Premium-Carrier zu Recht nicht nur ein qualitativ hochwertiges Reiseerlebnis, sondern auch einen pünktlichen Betrieb. Gleichwohl wird auch dieses Jahr aufgrund der Kapazitätsengpässe im europäischen Luftraum eine grosse Herausforderung. Zur Verbesserung der Situation investiert SWISS in diesem Jahr einen zweistelligen mittleren Millionenbetrag, z.B. durch die Bereitstellung von zusätzlichen Reserveflugzeugen und operativen Mitarbeitenden.»

Quelle: PM SWISS

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