Kurznachrichten: Streckenmeldungen, Bombenfund Airport Köln Bonn und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Internet: Passagiere von Air Astana kommen ab sofort in den Genuss eines schnellen Breitband-Internet-Zugangs. Die kasachische Fluggesellschaft hat ein Kabinensystem von Rockwell Collins installiert, welches sich auf die Inflight-Konnektivitätslösung Global Xpress (GX) Aviation der Firma Inmarsat stützt. Der Breitband-Zugang steht allen Passagieren in Business und Economy Class an Bord aller drei Boeing 767 zur Verfügung. Kostenlos ist der Web-Zugang leider nicht. Die Airline bietet drei verschiedene (recht kleine) Tarife an. Maximal 100 MB können als Tarif gebucht werden.

Streckenmeldung: Seit dieser Woche verbindet die Air France-Tochter HOP! Nürnberg sechsmal pro Woche mit dem südfranzösischen Lyon. Der Morgenflug aus Nürnberg startet bereits um 6:45 Uhr und endet nach gut einer Stunde Flugzeit in Lyon. Zurück nach Nürnberg geht es um 20:10 Uhr.

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Im kommenden Jahr baut TUI das Streckenangebot ab Leipzig/Halle um neun weitere Badeziele aus. Zweimal wöchentlich werden ab Mai 2018 die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos angeflogen. Einmal wöchentlich geht es zukünftig nach Korfu, Bulgarien, Hurghada und auf die Kanareninseln Fuerteventura und Las Palmas. Die Flüge werden im Auftrag von TUI von Small Planet Germany im Sommerflugplan angeboten. Insgesamt werden damit über 52.000 zusätzliche Flugplätze bereitgestellt, teilte TUI mit.

Das Streckenangebot vom Flughafen Berlin-Schönefeld wird ab sofort durch Ryanair mit einer Verbindung nach Billund in Dänemark erweitert. Das neue Ziel wird zweimal wöchentlich mit einer Boeing 737-800 bedient. Billund befindet sich im westlichen Teil Dänemarks und ist durch den dänischen Spielzeughersteller Lego bekannt. Der Freizeitpark Legoland ist vom Flughafen fußläufig erreichbar.

Bombenentschärfung: Bei Tiefbauarbeiten auf einem Rollweg des Flughafens Köln/Bonn ist heute eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Für die Entschärfung musste am Nachmittag der Flugbetrieb für rund 34 Minuten eingestellt werden. Das führte zu Verspätungen bei 15 Flügen (8 Starts, 7 Landungen). Der Betrieb in den Terminals war von der Entschärfung nicht betroffen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte den Evakuierungsradius auf 500 Meter festgelegt. Betroffen waren auch Anlagen auf dem militärischen Teil des Flughafens sowie ein Hangar auf dem zivilen Teil. Flugzeuge der Bundeswehr-Flugbereitschaft, die im Gefahrenbereich stehen, wurden zwischenzeitlich auf dem zivilen Teil des Flughafens abgestellt.

Hurrikan: Der Flugbetrieb in der Karibik und den USA ist durch Hurrikan „Irma“ massiv gestört. Airlines erwarten für die nächsten Stunden zahlreiche Ausfälle und Verspätungen. Den Princess Juliana International Airport auf der Karibikinsel Sint Maarten hat es bereits schwer getroffen. Der Flugbetrieb musste eingestellt werden. Das Terminal wurde, genauso wie die gesamte Check-In-Halle, schwer beschädigt. Das Militär ist mit Aufräumarbeiten beschäftigt, heißt es von den Behörden.

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