Update: InterSky hat den Flugbetrieb eingestellt – Insolvenzantrag folgt

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Foto: InterSky

Die langwierigen Verhandlungen der finanziell angeschlagenen InterSky mit möglichen Investoren haben leider zu keinem positiven Ergebnis geführt. Am Montag wird die Regionalairline Insolvenz beantragen. Der Ticketverkauf wurde deshalb gestoppt, die Flieger bleiben ab sofort vorübergehend am Boden.

Mit großem Bedauern müssen die Eigentümer und die Geschäftsleitung von InterSky mitteilen, dass die Übernahme der Airline definitiv gescheitert ist. Zwar sei alles erdenklich Mögliche unternommen worden, um einen neuen Investor für das Unternehmen zu fin-den, doch haben sich heute die letzten Optionen zerschlagen. Völlig überraschend und unerwartet hat der letzte verbliebene Investor seinen Rückzug aus dem Übernahmepro-zess erklärt, womit sich für InterSky die verbliebene Option für eine positive Fortführung zerschlagen hat.

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Somit führt für InterSky kein Weg vorbei, am Montag Insolvenz zu beantragen. Über eine mögliche Fortführung des Flugbetriebs wird dann der Insolvenzverwalter befinden. Der Ticketverkauf wurde aus rechtlichen Gründen gestoppt, der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt.

Update: Inzwischen wurde auch die Webseite der Airline abgeschaltet. Eine Infoseite informiert über die anstehende Insolvenz.

Vier der insgesamt fünf InterSky-Maschinen wurden inzwischen von der Leasinggesellschaft zurückgefordert. Die Airline verfügt jetzt nur noch über eine Dash8-Q300, die InterSky-Gesellschafter Rolf Seewald gehört. Jeweils zwei Q300 und ATR72 wurden abgegeben.

Quelle: PM InterSky und airportzentrale.de

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