Flughafen Düsseldorf: Legionellen aus Kühlturm verschwunden

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Düsseldorf International Terminal Foto: Ansgar M. van Treeck, Düsseldorf International

Bei zwei Routineuntersuchungen zur Legionellen-Bestimmung eines Kühlturms auf dem Dach des Terminalgebäudes des Düsseldorfer Flughafens im Dezember lieferten die Wasserproben kein eindeutiges Analyseergebnis. Während in der ersten Probe ein erhöhter Legionellen-Wert festgestellt wurde, der der Veröffentlichungspflicht unterliegt, kam die zweite Probe zu einem negativen Befund: Die Legionellen-Belastung lag deutlich unter den gesetzlich festgesetzten Richtwerten. Der Kühlturm wurde vor Wiederinbetriebnahme dennoch vorsorglich gereinigt und desinfiziert. Am Airport werden die 18 Kühltürme monatlich überprüft – der Gesetzgeber fordert dies alle drei Monate.

Bereits Anfang Dezember hatte der Airport Probleme mit Legionellen im Kühlturm.

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Zur Klimatisierung von Räumlichkeiten wird Kälte – analog zur Wärme beim Heizen – mit einer Kältemaschine erzeugt. Die dabei entstehende Prozessabwärme wird über Kühltürme auf dem Dach des Gebäudes abgeführt. Die Kühltürme haben somit nichts mit den Klimaanlagen der Gebäude zu tun. Auf dem Terminal befinden sich zwölf solcher Kühltürme, auf dem Zentralgebäude Ost weitere sechs Anlagen. Modernste Lüftungsanlagen filtern bei der Klimatisierung dieser Gebäude die Außenluft in einem dreistufigen Verfahren.

Bisher sind weltweit nur wenige Fälle beschrieben, bei denen ein Kühlturm als Ursache für einen Ausbruch von Legionellose angenommen wird. Aufgrund dieser Erkenntnis und der zahlreichen Maßnahmen, die vom Airport unmittelbar eingeleitet wurden, ist eine Ansteckungsgefährdung für die Bevölkerung und die Gäste des Flughafens als äußerst gering einzuschätzen.

Quelle: PM Flughafen Düsseldorf

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