Emirates zieht Bilanz: 30. Mal in Folge Geschäftsjahr positiv abgeschlossen

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Foto: Emirates

Die Emirates Group hat im Geschäftsjahr 2017-18 zum 30. Mal in Folge einen Gewinn erwirtschaftet und gibt ein stabiles Unternehmenswachstum bekannt. In dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht verzeichnet die Emirates Group zum Stichtag 31. März 2018 einen Gewinn von 4,1 Milliarden AED (1,1 Milliarden USD), 67 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Der unternehmensweite Umsatz in Höhe von 102,4 Milliarden AED (27,9 Milliarden USD) entspricht einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Cash Balance der Emirates Group stieg um 33 Prozent auf 25,4 Milliarden AED (6,9 Milliarden USD), unterstützt durch eine im März platzierte Anleihe sowie die starken Umsätze aufgrund der frühen Osterferien Ende März. In Einklang mit dem Gesamtgewinn hat die Unternehmemsgruppe eine Dividende in Höhe von zwei Milliarden AED (545 Millionen USD) an die Investment Corporation of Dubai ausgeschüttet.

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group: „Obwohl sich die Geschäftsbedingungen in 2017-18 verbessert haben, sind sie weiterhin herausfordernd. Wir haben anhaltende politische Instabilität, Währungsschwankungen und Währungsabwertungen in Afrika sowie steigende Ölpreise, die unsere Kosten erhöht haben, und einen Abwärtsdruck auf die Margen aufgrund des intensiven Wettbewerbs erlebt. Profitiert haben wir hingegen von der gesunden Erholung der globalen Luftfrachtbranche sowie der relativen Stärkung einiger Schlüsselwährungen zum US-Dollar.“

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„Wir haben auf Herausforderungen der einzelnen Konjunkturzyklen stets mit Agilität reagiert und dabei nie den Blick in die Zukunft aus den Augen verloren. Auch dieses Jahr war keine Ausnahme. Im Geschäftsjahr 2017-18 können Emirates und dnata das 30. Jahr in Folge Wachstum über die Unternehmensbereiche hinweg verzeichnen und haben kontinuierlich in unternehmerische Initiativen und Infrastruktur investiert, die unseren Erfolg auch in Zukunft sicherstellen werden“, so Scheich Ahmed weiter.

Im Finanzjahr 2017-18 hat Emirates Group insgesamt über neun Milliarden AED (2,5 Milliarden USD) in neue Flugzeuge und deren Ausstattung, Unternehmenszukäufe, moderne Einrichtungen, neueste Technologien und Mitarbeiterinitiativen investiert.

Emirates hat zwei signifikante Flugzeugbestellungen bekanntgegeben: Eine 15,1 Milliarden USD umfassende Vereinbarung über 40 neue Boeing 787-10 Dreamliner, die ab 2022 ausgeliefert werden, sowie eine Vereinbarung in Höhe von 16 Milliarden USD für 36 zusätzliche Flugzeuge des Typs Airbus A380 inklusive Optionen auf 16 weitere Jets.

Zu den Hauptinvestitionen von dnata zählte die Übernahme von AirLogistix USA, was den Eintritt in den US-amerikanischen Frachtmarkt bedeutet. Kapazitäten zur Frachtabfertigung wurden mit neuen Lagergebäuden und zusätzlicher Ausrüstung in London-Gatwick, Amsterdam-Schiphol und Adelaide erweitert sowie neue Catering-Standorte in Dublin und Melbourne und neue Marhaba-Lounges in Karatschi und Melbourne eröffnet.

„Während wir unsere Geschäftsbereiche erweitern und den Umsatz steigern konnten, haben wir gleichzeitig unsere Kostendisziplin geschärft. Über die Emirates Group hinweg haben wir zahlreiche Initiativen vorangetrieben, um Backoffice-Arbeitsprozesse mit neuen Technologien, Systemen und Prozessen neu aufzubauen und zu optimieren. Im Geschäftsjahr 2017-18 haben unsere reduzierten Rekrutierungsaktivitäten, verbunden mit neu strukturierten Arbeitsprozessen, zu mehr Produktivitätssteigerungen und zu einer Verlangsamung des Personalkostenanstiegs geführt“, sagt Scheich Ahmed.

Über die mehr als 80 Tochtergesellschaften hinweg ist die aus über 160 verschiedenen Nationalitäten bestehende Belegschaft der Emirates Group im Rahmen von Initiativen zur Produktivitätsoptimierung bei Emirates und dnata um zwei Prozent auf 103.363 Mitarbeiter zurückgegangen.

„Mit Blick auf die Zukunft werden Emirates und dnata den Fokus weiterhin darauf legen, unseren Kunden sichere, effiziente und qualitativ hochwertige Serviceleistungen anzubieten. Unsere anhaltenden Investitionen in Mitarbeiter, Technologien und Infrastruktur werden uns dabei helfen, unseren Marktvorsprung zu behaupten, bereit für zukünftige Herausforderungen zu sein und auf Kurs für ein nachhaltiges und profitables Wachstum zu bleiben“, so Scheich Ahmed abschließend.

Geschäftsergebnisse von Emirates

Die Gesamtkapazität von Emirates im Passagier- und Frachtbereich hat die 61 Milliarden-Marke überschritten und liegt am Ende des Berichtsjahres 2017-18 bei 61,4 Milliarden Verfügbare Tonnenkilometer (Available Tonne Kilometres; ATKM), wodurch die Position von Emirates als größte internationale Airline der Welt weiter gefestigt wird. Emirates hat im Laufe des Jahres die Kapazität moderat um zwei Prozent im Vergleich zu 2016-17 erhöht und dabei den Fokus auf Ertragssteigerung gelegt.

Emirates erhielt 17 neue Flugzeuge, darunter acht Airbus A380 und neun Boeing 777-300ER. Gleichzeitig wurden acht ältere Flugzeuge ausgemustert, wodurch sich Ende März ein Flottenbestand von 268 Flugzeugen ergab. Die Flottenmodernisierung mit 25 Flugzeugen war erneut eine der umfangreichsten, die während eines Geschäftsjahres umgesetzt wurde, und hält das durchschnittliche Flottenalter von nur 5,7 Jahren. Damit unterstreicht Emirates seine Strategie, eine junge Flotte zu betreiben, die besser für die Umwelt, den Flugbetrieb und die Kunden ist. Die Fluggesellschaft bleibt der größte Betreiber der Typen Boeing 777 und Airbus A380, die zu den modernsten und effizientesten Großraumflugzeugen weltweit zählen.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat Emirates mit Phnom Penh (Kambodscha) und Zagreb (Kroatien) zwei neue Passagierziele in sein weltweites Streckennetz aufgenommen. Zudem wurden die Kapazitäten zu 15 bestehenden Destinationen erhöht, wodurch Gäste noch mehr Möglichkeiten bei der Auswahl der Flugzeiten und Umsteigeverbindungen erhalten. Emirates baute seine globale Konnektivität sowie sein Angebot durch strategische Partnerschaften weiter aus und ist bedeutsame Partnerschaften mit flydubai und Cargolux eingegangen. Außerdem hat Emirates die Genehmigung erhalten, seine Partnerschaft mit Qantas bis zum Jahr 2023 fortzuführen.

Trotz politischer Herausforderungen, welche die Passagiernachfrage beeinflusst haben, und Tarifanpassungen aufgrund eines höchst kompetitiven Unternehmensumfeldes, konnte Emirates seinen Umsatz auf 92,3 Milliarden AED (25,2 Milliarden USD) steigern. Der Rückgang des US-Dollars gegenüber anderen Währungen in Schlüsselmärkten von Emirates zum ersten Mal seit Jahren hatte einen positiven Einfluss in Höhe von 661 Millionen AED (180 Millionen USD) auf den Nettogewinn der Airline.

Die Gesamtbetriebskosten sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016-17 um sieben Prozent gestiegen. Der Durchschnittspreis für Kerosin hat sich im Laufe des Jahres deutlich um 15 Prozent erhöht. Inklusive des drei Prozent höheren Bedarfs aufgrund der Kapazitätserhöhung haben sich die Treibstoffkosten der Fluggesellschaft substanziell um 18 Prozent auf 24,7 Milliarden AED (6,7 Milliarden USD) im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Treibstoff macht mittlerweile 28 Prozent der Betriebskosten aus, im Vergleich zu 25 Prozent im Geschäftsjahr 2016-17, und blieb weiterhin die größte Kostenkomponente.

Emirates konnte sich in allen Märkten unter starkem Wettbewerbsdruck behaupten und hat seinen Gewinn auf 2,8 Milliarden AED (762 Millionen USD) gesteigert, was einem Plus von 124 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einer Gewinnmarge von drei Prozent entspricht. Das Gesamtwachstum im Passagierverkehr spiegelt weiterhin das Bedürfnis der Kunden wider, in den modernen Flugzeugen von Emirates und mit effizienten Umsteigeverbindungen über sein Drehkreuz in Dubai zu reisen.

Emirates beförderte die Rekordzahl von 58,5 Millionen Passagieren (ein Plus von vier Prozent) und erreichte einen Sitzladefaktor von 77,5 Prozent. Die Steigerung des Sitzladefaktors im Vergleich zu den 75,1 Prozent im Vorjahr ist Resultat eines erfolgreichen Kapazitätsmanagements aufgrund politischer Unsicherheiten und starkem Wettbewerb in verschiedenen Märkten – ungeachtet einer leichten Erhöhung der Sitzplatzkapazität von zwei Prozent. Unterstützt durch die Schwächung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen erhöhte sich der Gewinn pro Passagier auf 25,3 Fils (6,9 US-Cents) pro Umsatz Passagierkilometer (Revenue Passenger Kilometre; RPKM).

Die Finanzierung des Flottenwachstums durch Neuauslieferungen in Höhe von 17,9 Milliarden AED (4,9 Milliarden USD) hat Emirates mithilfe unterschiedlicher Finanzierungsstrukturen im Berichtsjahr aufgebracht. Darunter die erfolgreiche Realisierung einer Sukuk-Anleihe in Höhe von 600 Millionen US-Dollar im März für den Kauf von zwei Airbus A380, die 2018 ausgeliefert werden.

Emirates hat weiterhin den strukturierten Finanzmarkt Japans in Anspruch genommen, in Verbindung mit Fremdkapital zahlreicher Institutionen in China, Frankreich, Japan und im Vereinigten Königreich. Aus dieser Quelle hat das Unternehmen im Laufe des Jahres Überschüsse in Höhe von 3,7 Milliarden AED (1 Milliarde USD) aufgebracht. Zudem hat Emirates eine kommerzielle Brückenanlage in Höhe von 3,8 Milliarden AED (1,0 Milliarden USD) über eine innovative Leasing-Struktur für fünf Airbus A380-800 durch Zugang zu einer institutionellen Investoren- und Bankenbasis aus Korea, Deutschland, Großbritannien und dem Mittleren Osten refinanziert. Diese Abkommen stehen im Einklang mit der Finanzierungsstrategie von Emirates und demonstrieren die Fähigkeit, sich verschiedenste Finanzierungsquellen durch Zugang zu den weltweiten Liquiditätsmärkten zu erschließen. Zudem unterstreichen sie die stabilen Finanzen und das starke Vertrauen der Investoren in das Geschäftsmodell der Airline. Emirates schloss das Geschäftsjahr mit einem gesunden und erhöhten Cash-Asset-Niveau von 20,4 Milliarden AED (5,6 Milliarden USD) ab.

Der über die sechs Emirates-Regionen generierte Umsatz ist gleichbleibend ausgeglichen und keine Region trägt mehr als 30 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Europa hat mit 26,7 Milliarden AED (7,3 Milliarden USD), einer Steigerung von zwölf Prozent zu 2016-17, am meisten zum Gesamtumsatz beigetragen. Ostasien und Australasien folgen dicht dahinter mit 25,4 Milliarden AED (6,9 Milliarden USD), eine Steigerung um zwölf Prozent. Nord- und Südamerika verzeichneten mit 13,4 Milliarden AED (3,7 Milliarden USD) eine Steigerung des Umsatzes von sieben Prozent. Der Umsatz in der Golfregion und dem Nahen und Mittleren Osten sank um zwei Prozent auf 8,5 Milliarden AED (2,3 Milliarden USD), wohingegen er in Afrika um acht Prozent auf 9,4 Milliarden AED (2,6 Milliarden USD) anstieg. In Westasien und im Indischen Ozean erhöhte sich der Umsatz um fünf Prozent auf 7,8 Milliarden AED (2,1 Milliarden USD).

Während des gesamten Jahres hat Emirates Optimierungen in Produkt und Service an Bord und am Boden eingeführt. Zu den Highlights zählen die vollständig geschlossenen First-Class-Privatsuiten sowie die überarbeitete Business-Class- und Economy-Class-Kabine der Boeing 777-300ER, neue und breitere Business-Class-Sitze in 2-2-2-Anordnung an Bord der Boeing 777-200LR sowie ein neues Design der beliebten A380-Bord-Lounge. Am Boden hat Emirates eine eigene Lounge für Premium-Passagiere und Vielflieger in Boston eröffnet und bestehende Emirates Lounges in Singapur und Bangkok modernisiert. Die Lounges am Dubai International Airport/Concourse B wurden einer elf Millionen US-Dollar umfassenden Erneuerung unterzogen. Emirates hat zudem in neue Kanäle und Technologien investiert, um ein noch besseres und personalisierteres Kundenerlebnis zu bieten, sei es online, auf mobilen Endgeräten oder in den eigenen Verkaufsbüros.

Für das Geschäftsjahr 2018-19 hat Emirates neue Verbindungen nach London Stansted, Santiago de Chile sowie einen zusätzlichen Flug zwischen Dubai und Auckland via Bali angekündigt – zusätzlich zu Kapazitätserhöhungen auf bereits existierenden Strecken.

Die Frachtdivision Emirates SkyCargo verzeichnete ein starkes Geschäftsergebnis innerhalb eines wieder wachsenden Marktes und spielt mit einem Beitrag von 14 Prozent zum Gesamttransportumsatz weiterhin eine integrale Rolle bei der Expansion des Unternehmens. Im Luftfrachtmarkt mit sich schnell verändernden Nachfragemustern berichtete Emirates SkyCargo einen Umsatz von 12,4 Milliarden AED (3,4 Milliarden USD), ein beachtlicher Anstieg von 17 Prozent innerhalb des letzten Jahres. Die Frachttonnage stieg währenddessen leicht um zwei Prozent auf 2,6 Millionen Tonnen.

Die Frachterlöse pro Fracht-Tonnen-Kilometer (Freight Tonne Kilometre; FTKM) sind im Geschäftsjahr um 14 Prozent gestiegen und spiegeln die positive Marktentwicklung in der Frachtindustrie sowie den schwachen US-Dollar im Vergleich zu wichtigen Währungen wider.

Die Frachterflotte besteht aus 13 Boeing 777-Vollfrachter. In Ergänzung zu den Unterdeckkapazitäten auf Flügen zu neuen Passagierzielen hat Emirates SkyCargo neue Frachterdienste nach Maastricht, Luxemburg und Aguadilla in Puerto Rico aufgenommen. Emirates SkyCargo hat kontinuierlich innovative, auf die jeweiligen Bedürfnisse wichtiger Industriemärkte zugeschnittene Produkte weiterentwickelt und unterzeichnete im November eine Absichtserklärung mit Dubai CommerCity für die Entwicklung neuer Lösungen für den E-Commerce-Sektor am Drehkreuz Dubai. Im Laufe des Jahres wurde Emirates Fresh für verderbliche Güter wie frisch geschnittene Blumen, Früchte und Gemüse eingeführt. Für temperatursensible Pharmaprodukte hat Emirates SkyCargo zudem ein Pharma-Korridor-Programm auf den Markt gebracht, um einen verbesserten Schutz für den Transport vom Ursprungs- bis zum Bestimmungsort zu gewährleisten. Im Zuge dessen startete eine Partnerschaft mit DuPont zur Vorstellung des White Cover Xtreme, der nächsten Generation an Thermaldecken, die sensible Fracht schützen.

Die Hotels von Emirates verzeichneten einen Umsatz von 746 Millionen AED (203 Millionen USD), was eine moderate Steigerung um ein Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr innerhalb eines wettbewerbsintensiven Marktes in den VAE darstellt.

dnata

Innerhalb der 59-jährigen Firmengeschichte stellte das Finanzjahr 2017-18 mit einem Gewinn von 1,3 Milliarden AED (359 Millionen USD) bisher das profitabelste für dnata dar. Basierend auf den sehr guten Vorjahresergebnissen stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 13,1 Milliarden AED (3,6 Milliarden USD). Das Auslandsgeschäft trägt nun mit mehr als 68 Prozent zum Umsatz bei. Die starke Entwicklung geht auf organisches Wachstum zurück durch wichtige Auftragseingänge in Kombination mit einer soliden Kundenbindung in allen vier Geschäftsbereichen sowie auf den Einfluss von Übernahmen aus dem vergangenem Jahr.

dnata hat weiterhin den Grundstein für zukünftiges Wachstum durch Investitionen von 600 Millionen AED in Ausrüstung, Übernahmen, Spitzentechnologien und Mitarbeiterentwicklung gelegt. Eine der maßgeblichen Initiativen von dnata in 2017-18 bestand darin, eine neue Enterprise Resource Planning-Lösung zu implementieren, welche geschäftsunterstützende Funktionen umwandelt und in Echtzeit Informationen zur Verfügung stellt, auf deren Grundlage besseres Entscheiden, Führen, mehr Effizienz und Skalierbarkeit das stetige Wachstum im Rahmen der Expansion möglich machen.

Im Finanzjahr 2017-18 sind die Betriebskosten um acht Prozent auf 11,9 Milliarden AED (3,2 Milliarden USD) gestiegen und auf den Einfluss des organischen Wachstums in allen Geschäftsfeldern in Verbindung mit der Integration neu übernommener Firmen im internationalen Flughafenbetrieb zurückzuführen.

Die Cash Balance von dnata erreicht mit 4,9 Milliarden AED (1,3 Milliarden USD) ein neues Rekordhoch. Die Geschäfte erbrachten einen Cashflow in Höhe von 1,9 Milliarden AED (506 Millionen USD) durch operative Leistungen in 2017-18, ebenfalls ein Rekordhoch zusammen mit der Cash Balance.

Der Umsatz der UAE Airport Operations, darunter Boden- und Cargo-Handling, stieg um vier Prozent auf 3,2 Milliarden AED (859 Millionen USD). Die Anzahl der von dnata abgefertigten Flugzeuge in den VAE sank um zwei Prozent auf 211.000 aufgrund der geopolitischen Situation in der Region, wohingegen die Cargoabfertigung um zwei Prozent auf 731.000 Tonnen innerhalb des starken Frachtmarktes anstieg.

In Ergänzung zu der stetigen Förderung von Initiativen, die 2014 gestartet wurden, wie Optimierung des Betriebs, Verbesserungen der Einrichtungen, Prozessveränderungen, Erneuerung der Infrastruktur und IT-Entwicklungen, testete dnata ebenfalls erfolgreich die Nutzung von Blockchain-Technologie zur Straffung und Vereinfachung des Frachtlieferungsprozesses vom Ursprungsort zur Zieldestination.

Der dnata-Umsatz im Bereich International Airport Operations stieg um 14 Prozent auf 3,8 Milliarden AED (1 Milliarde USD) aufgrund der Ausweitung des Geschäftsvolumens, neuen Standorten und dem Abschluss neuer Verträge. Der Betrieb an internationalen Flughäfen repräsentiert weiterhin das größte Geschäftssegment von dnata. Die Anzahl der abgefertigten Flugzeuge ist substanziell um zehn Prozent auf 449.000 gewachsen und die Cargoabfertigung verzeichnete ein deutliches Wachstum von zehn Prozent auf 2,4 Millionen Tonnen umgeschlagene Fracht. Mit über 90 unterschriebenen Verträgen mit neuen und bestehenden Kunden gelingt dnata weiterhin die Kundenbindung durch hohe Qualitätsstandards.

dnata unternahm signifikante Investitionen, welche die globale Präsenz ausweiteten. Im Mai stieg dnata in den US-Cargomarkt mit der Übernahme von AirLogistix USA ein. Die Investition umfasst branchenführende Cargohandling-Einrichtungen in Houston und Dalls Fort-Worth. Darüber hinaus wurde das Angebot in Gatwick ausgeweitet, ein neues Frachtlager in Schiphol sowie eine weitere Cargo-Einrichtung in Adelaide eröffnet. In den USA hat dnata eine neue Lizenz für Bodendienstleistungen am Terminal 4 am John F. Kennedy International Airport erhalten sowie Tätigkeiten am Terminal 8 aufgenommen. In Singapur übernahm dnata den Betrieb am Terminal 4 des Singapore Changi Airports und eröffnete eine neue Wartungseinrichtung für Bodenservice-Ausrüstung.

Der Umsatz von dnata Catering trug mit 2,1 Milliarden AED (585 Millionen USD) zum Gesamtumsatz bei, ein Plus von sieben Prozent. Im Rahmen des Catering-Geschäfts lieferte dnata mehr als 55 Millionen Mahlzeiten an verschiedene Airlines aus. Am Flughafen Melbourne eröffnete dnata ein modernes Catering-Drehkreuz mit der größten Einrichtung ihrer Art in der südlichen Hemisphäre sowie eine zweite Catering-Einrichtung am Flughafen Dublin. Darüber hinaus stieg dnata mit der neu erworbenen Lizenz, auch Catering-Dienste für abfliegende Airlines am Vancouver International Airport anzubieten, in den kanadischen Markt ein und hat die Pläne, dort eine entsprechende Catering-Einrichtung zu bauen, vorangetrieben. dnata stärkte die Präsenz im nordamerikanischen Markt im März mit der Übernahme von 121 inflight-catering, einem in New York ansässigen Anbieter für Bord- und VIP-Verpflegung. Die Zustimmung des Committee of Foreign Investments in den Vereinigten Staaten (CFIUS) steht noch aus. Im April 2018 gab dnata die Übernahme des Qantas Catering-Geschäfts bekannt, unter Zustimmungsvorbehalt der Australian Competition and Consumer Commission.

Nach dem Rückgang im vergangenem Jahr verzeichnet dnata Travel Services eine Trendwende im Umsatz mit einer Steigerung von acht Prozent auf 3,4 Milliarden AED (922 Millionen USD). Der zugrunde liegende Gesamttransaktionswert verkaufter Serviceleistungen stieg um sechs Prozent auf 11,3 Milliarden AED (3,1 Milliarden USD). Das solide Ergebnis wurde unterstützt durch die Reaktion auf den Konjunkturaufschwung im Bereich des Einreise- und Ausreiseverkehrs im Nahen und Mittleren Osten sowie durch den Umstand, dass sich Fernreisen und Kreuzfahrtbuchungen in Europa und Australien erholt haben. Im Jahr 2017-18 übernahm dnata einen Anteil von Destination Asia, einer führenden Destinations-Management-Companies mit Betrieben in elf Ländern innerhalb Asiens, und stieg damit in den südostasiatischen Zielmarkt ein. Die in Großbritannien beheimatete Imagine Cruising verzeichnete ein erfolgreiches erstes Jahr in Australien und übernahm Holiday Planet, ein führendes Reiseunternehmen in Perth, um in diesem Bereich das Wachstum zu stärken.

Innerhalb des Jahres investierte dnata fortwährend in Technologien, um verbesserte Funktionalität und ein ebenso besseres Serviceerlebnis für die Partner und Kunden zu erreichen. Darunter fällt auch die Entwicklung von zwei Reisereservierungssystemen für Emirates Holidays und das B2B-Segment von dnata Travel, welche die bisherigen Systeme ersetzen.

Quelle: PM Emirates

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