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AIR FRANCE KLM: Elf neue Ziele und viel Bewegung im Streckennetz

22 Februar 2011 Drucken Drucken

Air France Airbus A380 Foto. Bildarchiv Air France

Der globale wirtschaftliche Aufschwung, der im vergangenen Jahr durch das Wachstum in den Schwellenländern angestoßen wurde, setzt sich 2011 fort. Dennoch bleibt die wirtschaftliche Unsicherheit groß, was dazu führt, dass die AIR FRANCE KLM Gruppe im Sommer flexibel bleibt, um sich veränderten Situationen schnell anpassen zu können. Insgesamt wurden die Kapazitäten 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 2,6 Prozent gegenüber Sommer 2008 erhöht. Auf der Langstrecke bieten Air France und KLM 6,5 Prozent mehr Sitzplatzkilometer und auf der Mittelstrecke 2,9 Prozent.

Neue Ziele:
Air France startet ab 7. Juni dreimal pro Woche nach Orlando und ab 21. Juni fünfmal nach Lima. Kapazitätserhöhungen von 10,1 Prozent nach Asien resultieren aus drei neuen wöchentlichen Verbindungen nach Phnom Penh über Bangkok. Freetown in Sierra Leone und Monrovia in Liberia werden zweimal pro Woche bedient, letzteres via Conakry in Guinea. Nach Bata* in Äquatorialguinea fliegt Air France zweimal pro Woche via Malabo mit einem Airbus A319 Dedicate und Tripoli steht fünfmal pro Woche im Flugplan. Neues Ziel in Europa ist Billund in Dänemark mit drei Flügen pro Tag.

KLM startet zum dritten Ziel in Dänemark, nach Aalborg (zweimal täglich). Darüber hinaus erhalten die Passagiere direkten Zugang nach Florida mit der neuen Verbindung nach Miami viermal pro Woche. Xiamen ergänzt das Streckennetz von KLM nach China mit drei wöchentlichen Flügen auf fünf Ziele.

Mittelstrecke: Öfter nach Osteuropa
Nach der Eröffnung der neuen Strecke Paris-Köln erhöht Air France auch die Kapazitäten nach Moskau und Bilbao um einen Flug auf fünf tägliche Dienste. Yerevan in Armenien wird viermal pro Woche (+1) und Dublin sechsmal (-1) angeflogen. Die Strecken Strasburg – Kopenhagen sowie Nizza – Amsterdam werden zugunsten täglicher Flüge von Nantes und Marseille nach Amsterdam gestrichen. * obliegt der Erteilung der Verkehrsrechte

KLM stärkt das Europa-Netzwerk durch intensivere Kooperationen mit Partner-Airlines sowie 22 neue, tägliche Verbindungen (+13%), was 700.000 zusätzlichen Sitzplätzen entspricht. Florenz wird mit dem Joint-Venture-Partner Alitalia und Riga mit Partner Air Baltic bedient. Beide Verbindungen starten unter KLM-Flugnummer, was den Passagieren einen lückenlosen Anschluss an das übrige KLM-Netzwerk ermöglicht. Die erfolgreiche Verbindung Amsterdam – Budapest und die Kooperation mit Estonian Air nach Vilnius und Tallinn werden fortgeführt. Zusätzliche Flüge bietet KLM nach Madrid, Barcelona, Genf, Zürich, München und Berlin sowie zu strategisch wichtigen Märkten wie Großbritannien und Skandinavien an. Darüber bedient KLM den wachsenden Markt Osteuropa mit größerem Fluggerät.

Airbus A340 von Air France am Pier Foto: Bildarchiv Air France

Langstrecke: Mehr Flüge nach Nordamerika

Sowohl Air France als auch KLM erhöhen die Kapazitäten nach Nordamerika. Air France fliegt im Sommer zweimal pro Tag selbst nach Atlanta und bietet den Delta-Hub nun insgesamt viermal täglich von Paris aus an. Darüber hinaus erweitert die Airline das Codeshare-Abkommen mit Delta um einen zusätzlichen dritten Flug pro Tag nach Boston und einen siebten nach New York (JFK). Ab 22. April setzt Air France den fünften Airbus A380 nach Montreal ein und reduziert dadurch von 28 auf 20 wöchentliche Verbindungen. Der sechste Airbus A380 folgt am 6. Juni nach Washington mit 14 statt 21 wöchentlichen Flügen.

KLM Royal Dutch Airlines Boeing 747 Foto: CAPITAL PHOTOS for KLM

KLM setzt größeres Fluggerät nach Atlanta ein und bietet zusammen mit Delta im Sommer drei tägliche Verbindungen von Amsterdam nach Atlanta. Die zehn wöchentlichen Frequenzen nach Seattle werden auf 14 erhöht. Toronto steht 13 statt zehnmal pro Woche im Flugplan und nach Calgary setzt KLM in der Hochsaison von Juni bis September eine McDonnell Douglas MD11 anstelle eines Airbus A330-200 ein.

Mit einer Kapazitätserhöhung von 13,5 Prozent startet Air France im Sommer nach Lateinamerika. Die zwei täglichen Flüge nach Rio de Janeiro und Sao Paulo werden beibehalten, die Frequenzen nach Santiago um einen Flug pro Woche erhöht. Leichte Frequenzerhöhungen bietet KLM auch in Südamerika: Nach Sao Paulo löst eine Boeing B777-300 die bisher eingesetzte Boeing B777-200 ab und Panama wird in Kooperation mit Copa Airlines künftig sechs statt fünfmal pro Woche angeflogen.

Im Mittleren Osten hat Air France die Kapazität um 6,8 Prozent erhöht. Die Flüge nach Riad und Jeddah in Kooperation mit Saudi Arabian Airlines (SV) werden fort geführt. Auch KLM setzt auf strategisches Wachstum im Fernen und Mittleren Osten. Die Kapazität nach Chengdu wird durch den Einsatz einer Boeing B747-400 erhöht und nach Osaka bietet KLM zwei und ab August drei wöchentliche Flüge mit einer Boeing B777-300 an. Darüber hinaus kehrt KLM mit fünf wöchentlichen Diensten nach Almaty zum Flugplan vor der Wirtschaftskrise zurück. Auf der Route Amsterdam – Kuala Lumpur hat KLM die Partnerschaft mit Malaysian Airlines intensiviert. Auch die Zusammenarbeit mit China Southern Airlines wird durch die Einführung von KLM-Codes auf weiteren Anschlussverbindungen gestärkt.

Afrika steht mit drei neuen Zielen im Flugplan von Air France (s.o.). Außerdem hat die französische Airline die Verbindung nach Bangui in der Zentralafrikanischen Republik von zwei auf einen wöchentlichen Flug reduziert und die fünf wöchentlichen A319-Flüge nach Nouakchott, Mauretanien, durch drei mit einem Airbus A330 ersetzt. Nach Conakry geht es siebenmal pro Woche via Nouakchott.

KLMl European-Business-Class Foto: Bildarchiv KLM

KLM setzt die im Winter gestartete erfolgreiche Verbindung nach Entebbe / Kigali fort und erhöht die Frequenzen von fünf auf sechs pro Woche. Tripoli steht sieben Mal wöchentlich (+1) im Flugplan und Kapstadt siebenmal (+2). Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Joint Venture-Partner Kenya Airways auf der Strecke Amsterdam – Nairobi bietet KLM ihren Kunden außerdem zusätzliche Verbindungen in Afrika an.

In der Karibik und im Indischen Ozean erhöht Air France die Kapazitäten um 4,8 Prozent. Antananarivo in Madagaskar erhält eine zusätzliche wöchentliche Frequenz und nach Réunion startet während des Sommers ein täglicher Nachtflug. Zu den Spitzenzeiten setzt die Airline außerdem bis zu drei zusätzliche Maschinen pro Woche ein. Nach Mauritius ersetzt ein Nacht- den bisherigen Tagesflug (viermal pro Woche) und Pointe-à-Pitre sowie Fort-de-France werden zweimal pro Tag bedient.

Neues Fluggerät und Produkte
Air France führt das Flottenerneuerungsprogramm vom Winter 2009 fort. Nach den vier Airbus A380 nach New York, Johannesburg und Tokio ergänzen zwei weitere Airbus A380 nach Montreal und Washington die Flotte auf insgesamt sechs Superjumbos.

Auf der Langstrecke hat Air France elf neue Versionen der Boeing B777-200 mit 309 Sitzen bestückt, die die Boeing B777-200 mit 247 Sitzen ersetzen. Damit kommt die Fluggesellschaft der gestiegenen Nachfrage in der Voyageur-Klasse nach und kann zusätzlich Treibstoff sparen. Statt 170 bietet diese Reiseklasse im neuen Modell 250 Sitzplätze in der Voyageur-Klasse. Während des Sommers wird die neue Konfiguration auf den Flügen nach Guangzhou, Bangkok, Phnom Penh, Osaka, Santiago und Lima angeboten.

KLM hat die Langstreckenflotte um die fünfte Boeing B777-300 erweitert. Auf der Mittelstrecke ersetzten elf Boeing B737 next generation die bisherigen Modelle. Darüber hinaus bietet KLM auf allen 500 Europa-Verbindungen zu mehr als 60 Zielen pro Tag die neue Business Class an.

Quelle: Pressemitteilung AIR FRANCE KLM

Die LUFTPOST erscheint jede Woche auf airportzentrale.de - eine Kolumne von Andreas Fecker | hier|

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