UFO-Mitglieder stimmen für neuen Lufthansa-Tarifvertrag

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Foto: airportzentrale.de / Simon Pannock

Bei der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) ist heute (17.11.2022) die Urabstimmung über die Annahme des mit Lufthansa verhandelten Tarifergebnis vom 1.11.2022 zu Ende gegangen. Abgestimmt wurde hierbei über eine ganze Reihe von Tarifvereinbarungen und damit unter anderem das sofortige Ende des Krisentarifvertrags, die Erhöhung von Funktionszulagen um bis zu 30%, Spesenerhöhungen von 20% und eine durchschnittliche Vergütungserhöhung von über 12%. Zudem ist ein bei der Belegschaft ungeliebtes Zwangsteilzeitmodell endgültig abgeschafft worden. Mit 86,6% Prozent votierte eine große Mehrheit für eine Annahme des Paketes.

„Wir freuen uns sehr über die große Zustimmung unserer Mitgliedschaft. Das bestätigt auch unsere Einschätzung, dass wir hier ein gutes und ausgewogenes Tarifergebnis erreichen konnten, bei dem alle Mitarbeiter*innen der Lufthansa-Kabine erst einmal nur gewinnen können. Denn die Vergütungserhöhungen wurden nicht mit teuren Zugeständnissen „erkauft“, so Stefan Schwerthelm, UFO-Vorstand für Tarifpolitik.

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Eine Besonderheit bietet der Vergütungstarifvertrag. Dieser ist trotz hohen Volumens mit einer außergewöhnlich kurzen Laufzeit ausgestattet, um sehr flexibel auf die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres reagieren zu können. Insbesondere mit Blick auf die galoppierende Inflation war das eine zentrale Forderung von UFO.

“Wir haben eine solide Grundlage geschaffen, auf der wir nun weiter aufbauen können. Bereits im kommenden Jahr werden wir die nächste Vergütungsrunde mit Lufthansa haben. Außerdem stehen Verhandlungen zu den Arbeitsbedingungen im Manteltarifvertrag und zu verbesserten Teilzeitmodellen an, sowie die Absicherung unserer betrieblichen Altersversorgung – auch hier haben wir Gesprächsbedarf mit Lufthansa“, so Schwerthelm weiter.

Quelle: PM UFO

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