Die TUI Group hat das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 mit einem bereinigten EBIT von 235 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum waren es 321 Millionen Euro. Belastet wurde das Quartal unter anderem durch die direkten Folgen des Iran-Kriegs. Für das Kreuzfahrtgeschäft entstand dadurch ein negativer Effekt von 20 Millionen Euro.
Nach neun Monaten lag das bereinigte EBIT bei rund 123 Millionen Euro nach rund 165 Millionen Euro im Vorjahr. Der Iran-Krieg und der Hurrikan auf Jamaika belasteten das Ergebnis mit insgesamt 81 Millionen Euro.
Der Umsatz belief sich nach neun Monaten auf 14,5 Milliarden Euro und damit 1,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im dritten Quartal wurden 5,9 Milliarden Euro Umsatz erzielt, ein Rückgang von 5,6 Prozent.
Im dritten Quartal reisten 9,9 Millionen Kunden mit TUI, drei Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig zeichnet sich eine Erholung bei den Buchungen ab: In den vergangenen vier Wochen stieg die Nachfrage um sieben Prozent. Der Trend zu kurzfristigeren Buchungsentscheidungen hält an, teilt TUI mit.
TUI bestätigt unterdessen die Prognose für das Gesamtjahr. Der Konzern erwartet weiterhin ein bereinigtes EBIT zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro. Die Umsatzprognose wurde dagegen ausgesetzt.
