Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss International Air Lines (SWISS) hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz um 3,2 Prozent auf 2,77 Milliarden Schweizer Franken (knapp 3 Mrd. Euro) gesteigert. Das Adjusted EBIT sank um 3,0 Prozent auf 189,3 Millionen Schweizer Franken. Hauptgrund waren deutlich gestiegene Treibstoffkosten infolge des Iran-Krieges. Zwischen April und Juni erhöhten sich die Treibstoffkosten um rund 50 Prozent.
Die Airline beförderte rund 8,5 Millionen Passagiere (+0,6 Prozent), während die Zahl der Flüge um 4,1 Prozent auf über 67.400 zurückging. Die Kapazität (ASK) sank um 0,8 Prozent, das Verkehrsaufkommen (RPK) stieg um 1,9 Prozent und der Sitzladefaktor verbesserte sich um 2,2 Prozentpunkte.
Im zweiten Quartal erzielte SWISS einen Umsatz von 1,55 Milliarden Schweizer Franken (+5,6 Prozent). Das Adjusted EBIT ging um 16,9 Prozent auf 159,3 Millionen Schweizer Franken zurück.
Für den weiteren Jahresverlauf erwartet SWISS anhaltende Belastungen durch hohe Treibstoffpreise, geopolitische Unsicherheiten und kurzfristigere Buchungen. Nach eingeleiteten Sparmaßnahmen rechnet die Airline jedoch mit einer Stabilisierung der Kosten und einer Jahreskapazität auf Vorjahresniveau.
