SWISS hat am Donnerstagabend ihren ersten Airbus A350-900 offiziell in den Langstreckenbetrieb überführt. Die Maschine mit der Registrierung HB-IFA hob um 18:37 Uhr in Zürich als Flug LX52 Richtung Boston ab. Erstmals kam dabei das neue Kabinen- und Servicekonzept „SWISS Senses“ vollständig zum Einsatz.
Neues Produkt auf der Langstrecke
Mit SWISS Senses führt die Airline eine komplett überarbeitete Kabine in allen vier Klassen ein. Dazu gehören neue Sitze, modernisierte Materialien, ein erweitertes Catering-Konzept sowie aktualisierte Entertainment- und Komfortelemente.
Aussagen des Managements
SWISS-CEO Jens Fehlinger bezeichnete den A350 als technologischen Fortschritt: Das Flugzeug sei leiser, effizienter und komfortabler als bisherige Muster. Zudem schaffe jedes Langstreckenflugzeug rund 300 Arbeitsplätze.
CCO Heike Birlenbach betonte die Bedeutung des neuen Produktes für die Markenpositionierung. Swissness und Premiumanspruch sollen stärker in den Fokus rücken.
Kabinendetails
Der A350 verfügt über drei First-Class-Suiten, 45 Business-Class-Sitze mit direktem Gangzugang, 38 Premium-Economy-Sitze und 156 Economy-Sitze mit HD-Bildschirmen, Bluetooth und USB-Anschlüssen.
Weitere Planung
Montreal wird nach Boston die zweite Langstreckendestination des neuen Musters. In den kommenden Wochen fliegt der A350 weiterhin auch auf Kurzstrecken zur Crewschulung. Bis 2031 sollen neun weitere A350 zur Flotte stoßen. Ab 2026 beginnt zudem der Retrofit der A330- und später der 777-Flotte mit SWISS Senses.
