Sorge bei ver.di um Lufthansa-Zukunft

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) blickt mit Sorge auf die bevorstehende Aktionärsversammlung bei Lufthansa. Sollte das mit der Bundesregierung ausgehandelte Rettungspaket nicht angenommen werden, drohe der Lufthansa ein Insolvenzverfahren, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Montag.

„Das Überleben des Unternehmens liegt für die Beschäftigten im Fokus. Eine Insolvenz würde die Beschäftigtenstrukturen der Lufthansa zerstören und das öffentliche Vertrauen in die Lufthansa nachhaltig beschädigen. Mit der staatlichen Hilfe können Arbeitsplätze erhalten und Einkommen gesichert werden. Deshalb ist das Rettungspaket von großer Wichtigkeit für Beschäftigte, aber auch für Lufthansa“, betonte Behle.

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ver.di verhandelt aktuell konzernweit für die Beschäftigten tarifvertragliche Lösungen. Man sei in den vergangenen Verhandlungsterminen in einem konstruktiven Austausch zu der Frage gewesen, welchen Beitrag die Beschäftigten zur Krisensituation des Konzerns beitragen können. Gleichzeitig erwartet ver.di Absicherung und Schutz für die Beschäftigten. Diese Gespräche seien jedoch von der bevorstehenden Entscheidung der Aktionäre überschattet worden.

„Die Lufthanseaten arbeiten seit Jahrzehnten loyal und zuverlässig. Sie verdienen Sicherheit und eine klare Zukunftsperspektive. Dass sie so lange in einer derart existenzbedrohenden Unsicherheit gehalten werden, ist für sie unerträglich“, so Behle.

Schon am Freitag werden die Gespräche fortgesetzt. Die Deutsche Lufthansa AG beschäftigt weltweit ca. 138.000 Mitarbeiter.

Quelle: PM verdi

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