Ryanair warnt vor Verkehrsverlusten in Wien und fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

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Die Fluggesellschaft Ryanair kritisiert die Luftverkehrspolitik in Österreich und verweist auf rückläufige Verkehrszahlen am Flughafen Wien. Nach Angaben der Airline sank das Passagieraufkommen im April 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent. Gleichzeitig habe der nahegelegene Flughafen Bratislava im selben Zeitraum ein Wachstum von 170 Prozent verzeichnet.

Ryanair macht dafür insbesondere die österreichische Luftverkehrssteuer von 12 Euro verantwortlich. Zudem verweist die Airline auf um 30 Prozent gestiegene Flughafenentgelte sowie um 60 Prozent höhere Flugsicherungsgebühren seit der Covid-Pandemie. Länder wie die Slowakei, Schweden oder Italien hätten dagegen Luftverkehrssteuern abgeschafft und Gebühren gesenkt, um Wachstum und Tourismus zu fördern.


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Die Airline fordert die Regierung von Bundeskanzler Christian Stocker auf, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen und die Flugsicherungsgebühren deutlich zu reduzieren. Andernfalls kündigt Ryanair an, im Winter weitere Kapazitäten an österreichischen Flughäfen abzubauen. Bereits zuvor hatte die Airline die Schließung ihrer Basis in Berlin angekündigt.

Quelle: PM Ryanair/KI

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