Reisen in der neuen Normalität – gewusst wie

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Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Die weltweite Coronapandemie hat der Tourismusbranche einen herben Schlag versetzt. Ebenso müssen die Airlines erheblich unter den sich ständig verändernden Regeln leiden. Dazu zählen spontan angepasste Hygiene-Konzepte in verschiedenen Ländern genauso, wie der komplette Flugausfall aufgrund kurzfristiger Landeverbote. Leider ist mit einer schrittweisen Rückkehr zu etwas, das vielleicht in Ansätzen dem ähnelt, was man von vorher kannte, in naher Zukunft nicht zu rechnen.

Das bedeutet aber nicht, dass man sich die Freude am Reisen nehmen lassen sollte. Zwar herrschen in Zukunft andere Regeln, doch diese bedeuten nicht, dass Reisen fortan kaum mehr möglich sein wird. Vom Tourismus hängen weltweit Millionen von Berufen ab und auch die Regierungen dieser Welt haben großes Interesse daran, die Wirtschaft wieder aufzubauen. Wirft man einen Blick auf die Flugstatistik nach Flughafen, so wird schnell deutlich, wie wichtig der Flugverkehr in Deutschland ist. Zwar verdienen die Airlines das meiste mit Frachttransporten, da aber die Kalkulationen recht eng sind, stellt der Ausfall der Ferienflieger eine Katastrophe dar.

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Als Urlauber, der hin und wieder ein Flugzeug nutzt, um eine Reise anzutreten, weiß man in der Regel gar nicht, wie viele Airlines es in Deutschland gibt. Diese sind aber bei Weitem nicht der einzige Grund, weshalb es mit den Flugreisen weitergehen muss. Nach vielen Monaten des Lockdowns und der Ungewissheit hat der Großteil der Bevölkerung genug von den Maßnahmen, die Freiheitsrechte mehr und mehr Einschränken. Es ist von daher nur legitim, den Millionen von Menschen, die seit Monaten ihre Zeit zu Hause fristen, etwas Schönes in Aussicht zu stellen. Außerdem leidet der Gedanke der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere in Europa, deutlich darunter, dass Grenzen nur unter schweren Bedingungen passiert werden können. Gerade bei jungen Menschen ist es wichtig, dass sich diese die Welt anschauen und mehr über andere Länder und Kulturen kennenlernen. Erst, wenn das wieder möglich ist, kann im Ansatz davon gesprochen werden, dass die paneuropäische Politik ein Erfolg ist.

Worauf müssen sich Reisende in Zukunft einstellen

Das Ziel der Länder ist es, eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Das gelingt, wenn mindestens die Hälfte der Bevölkerung gegen das Virus immun ist. Ist dieser Schritt erreicht, so muss fortan dafür gesorgt sein, dass das Level der Immunisierung immer auf einem hohen Niveau bleibt. Das ist die erste und beste Voraussetzung, um ein Reisen ohne größere Einschränkungen wieder zu ermöglichen. Sehr wahrscheinlich, auch wenn sich bislang viele Länder dagegen noch sträuben, wird eine Form der digitalen Erfassung dafür sorgen, dass es Erleichterungen für die Personen gibt, die bereits immun sind. Das Testen der Reisenden wird, wie auch am Arbeitsplatz und an Schulen oder Universitäten, in Zukunft eine Rolle spielen. Zu hoffen ist, dass sich Länder im Zusammenschluss auf gleiche Regeln einigen. Nur so kann es gelingen, dem großen Wirrwarr um Regelungen und Beschlüsse ein Ende zu bereiten.

Geduld ist gefragt

Wer in naher Zukunft reisen will, der muss leider weiterhin mit erschwerten Bedingungen rechnen. Dennoch sollte man sich davon auf keinen Fall entmutigen lassen. Wichtig ist, dass man sich auch in Zukunft die Frage stellt, ob eine Reise die Strapazen wert ist und ob man selbst ein gewisses Risiko eingehen möchte. Wer sich gut vorbereitet und mit der nötigen Gelassenheit an die Sache herangeht, auf der wartet somit schon bald wieder ein erholsamer Urlaub in der Sonne.

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