PIATCO-Terminal-Projekt auf den Philippinen bekommt Entschädigung für Enteignung – Fraport AG als Gesellschafter erfreut

Werbung
Fraport-Zentrale in Frankfurt – Foto: Fraport AG

Der oberste Gerichtshof der Philippinen in Manila hat in dieser Woche entschieden, dass die
Regierung der PIATCO eine Entschädigung in Höhe von 510 Millionen US-Dollar zu zahlen hat. Dieser Betrag berücksichtigt die bereits 2006 durch die philippinische Regierung an die PIATCO Projektgesellschaft geleistete Anzahlung von rund 59 Millionen US-Dollar sowie Zinsen per 31. Dezember 2014 für das Projekt Terminal 3 in Manila. Die deutsche Fraport AG begrüßt als Gesellschafter dieses Urteil.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Abzuwarten bleibt, inwieweit die Prozessbeteiligten Rechtsmittel einlegen werden. Wann die philippinische Regierung ihrer Verpflichtung zur Entschädigung der PIATCO nachkommen wird, ist vom weiteren Fortgang des Verfahrens abhängig. Erst dann kann auch die Fraport AG entschädigt werden.


Werbung

Die Regierung der Philippinen hat die Projektgesellschaft PIATCO, an der Fraport direkt mit 30 Prozent beteiligt ist, in 2004 durch Wegnahme des Terminal 3, das PIATCO auf dem internationalen Hauptstadtflughafen von Manila gebaut hatte, enteignet. Bis heute hat die philippinische Regierung die PIATCO für ihre Investitionen nicht vollständig entschädigt, obwohl das Terminal inzwischen durch mehr als 13 Millionen Passagiere pro Jahr genutzt wird und entsprechende Erträge generiert.

Quelle: PM Fraport AG