Münster/Osnabrück wird 13. deutscher Ryanair Airport

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Flughafen Münster/Osnabrück Luftansicht Foto: Bildarchiv FMO

Europas größte Low-Cost-Airline Ryanair nimmt den Flughafen Münster/Osnabrück im Sommer 2013 in ihren Flugplan auf. Mit modernsten Flugzeugen der Baureihe Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen werden ab dem 04. Juni 2013 jeweils dreimal pro Woche die Ziele Girona/Barcelona und Málaga angeboten. Die äußerst günstigsten Tickets sind ab Freitag (01.Februar) auf der Internetseite der Fluggesellschaft buchbar. 2012 hat Ryanair europaweit rund 80 Millionen Fluggäste befördert.

Das Ziel Girona/Barcelona wird jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen. Von Girona aus sind die touristischen Highlights Kataloniens schnell zu erreichen. Barcelona – die pulsierende Metropole Spaniens am östlichen Mittelmeer – vereint Tradition und Moderne und zieht jeden Besucher in ihren Bann. Atemberaubende Architektur vergangener Epochen, moderner Life-Style und tolle Einkaufsmöglichkeiten machen den Besuch Barcelonas zu einem unvergesslichen Erlebnis. Partyhungrige und Sonnenanbeter sind natürlich an den Stränden der nahen Costa Brava bestens aufgehoben. Legendäre Badeorte wie Lloret de Mar verheißen vor allem jungen Leuten jede Menge Spaß und gute Laune! Am FMO startet das Flugzeug um 17.10 Uhr, die Flugzeit beträgt rund 2,5 Stunden.

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Das zweite Ziel Málaga liegt an der Costa del Sol im Süden Spaniens. Zur zweitgrößten Stadt Andalusiens geht es immer dienstags, donnerstags und samstags. Die quirlige Hafenstadt besticht durch vitalen Charme und Lebensfreude und ist der ideale Ausgangspunkt für einen Urlaub in Andalusien. Flamenco-Klänge, weiße Bergdörfer, maurische Einflüsse, Städte mit verheißungsvollen Namen wie Granada oder Marbella und eine Mittelmeerküste mit Sonnengarantie sind Argumente genug für einen gelungenen Urlaub. Der Start am FMO erfolgt jeweils um 10.50 Uhr, die Flugzeit beläuft sich auf etwas mehr als drei Stunden.

Prof. Gerd Stöwer ist Geschäftsführer am Flughafen Münster/Osnabrück in Greven. Foto: Bildarchiv FMO

Bereits seit vielen Jahren waren der Flughafen Münster/Osnabrück und Ryanair in Kontakt. Intensive Verhandlungen vor allem in den letzten zwei Monaten konnten jetzt erfolgreich abgeschlossen werden. Entsprechend der europaweit umgesetzten Philosophie der Airline wurde ein deutlich reduziertes Leistungspaket (z. B. keine Flugsteige und Busse, Nutzung der bordeigenen Fluggasttreppen, Eigenleistungen der Airline, Landungen in verkehrsschwachen Zeiten etc.) vereinbart. Ansonsten gelten für die Airline die gleichen Bedingungen, die auch für andere Fluggesellschaften bei entsprechenden Engagements zur Anwendung kommen. Wie bei jeder neuen Airline bzw. bei neuen Strecken wird der FMO insbesondere in der Startphase einen Teil seiner Einnahmen in die Vermarktung des neuen Produktes re-investieren. Unter dem Strich werden durch das neue Geschäft positive Erträge für den FMO erwirtschaftet. Auch und gerade im immer stärker werdenden Non-Aviation-Bereich (Parken, Sicherheit, Gastronomie, Konzessionen etc.) können deutliche Einnahmesteigerungen generiert werden.

Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer sagte zu dem neuen Engagement: „Wir freuen uns, dass wir die Fluggesellschaft Ryanair nach intensiven Gesprächen mit einem sehr guten Ergebnis für den FMO gewinnen konnten.“ Mit Ryanair, so Stöwer weiter, werde es dem Flughafen nun mittelfristig auch wieder möglich sein, die vorhandenen Kapazitäten sinnvoll zu nutzen und der Region zukünftig wieder ein breiteres Flugangebot zu äußerst günstigen Konditionen anbieten zu können.

Mit den neuen Angeboten der Ryanair baut der Flughafen ein zusätzliches Geschäftsfeld aus. „Die Low-Cost-Angebote richten sich auch an Fluggäste, die für ihre Flüge bisher andere Low-Cost-Flughäfen nutzten und jetzt als Passagiere für den FMO gewonnen werden sollen“, so Stöwer weiter. Diese Kunden gelten als sehr preissensibel, verzichten dafür auf Zusatzleistungen und nehmen auch eine längere Anreise in Kauf, wodurch sich das Einzugsgebiet des FMO auch maßgeblich erweitern wird. Stöwer wies weiter darauf hin, dass Low-Cost-Airlines nicht nur zahlreiche Fluggäste und neue Strecken generierten, sondern darüber hinaus insbesondere den so genannten Incoming-Verkehr deutlich belebten. Gerade dadurch würden auch mit Low-Cost-Airlines sehr positive volkswirtschaftliche Effekte für die Region erzielt.

Quelle: PM FMO

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