Luftverkehrswirtschaft begrüßt Aufhebung der Reisewarnung

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Zu der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Aufhebung der weltweiten Reisewarnung zum 15. Juni erklärt Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Wir begrüßen sehr, dass das Kabinett heute die pauschale Reisewarnung aufgehoben hat. Es ist vernünftig und verhältnismäßig, das Reisen wieder zwischen Ländern zu ermöglichen, in denen sich die Menschen an Hygiene- und Schutzmaßnahmen halten und dadurch das Infektionsrisiko gesunken ist. Das ist ein gutes Signal für die vielen Menschen in Europa, die im Sommer in den Urlaub fahren oder Freunde und Verwandte im Ausland besuchen wollen. Auch für 26 Millionen Frauen und Männer, die in der europäischen Reise- und Tourismuswirtschaft beschäftigt sind, ist dies eine gute Nachricht.“

Nach jüngsten Umfragen wollen 14 Prozent der Menschen in Deutschland in diesem Jahr im Ausland Urlaub machen. Die Luftverkehrswirtschaft möchte dies ermöglichen und nimmt in den kommenden Tagen und Wochen zahlreiche Flugverbindungen wieder auf. Insgesamt werden im Juni von den deutschen Flughäfen aus 159 Ziele in 63 Ländern zu erreichen sein.

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Damit Flugreisen gesundheitlich sicher sind, haben die deutschen Flughäfen und Fluggesellschaften gemeinsam mit den Behörden entlang der gesamten Reisekette Vorsichts- und Hygienemaßnahmen erarbeitet. So sollen in den Flughafengebäuden, wo immer dies möglich ist, die gängigen Mindestabstände eingehalten werden. Da dies nicht in allen Schritten des Passagierprozesses uneingeschränkt gegeben ist, wie zum Beispiel bei den Sicherheitskontrollen, gilt in den Flughafengebäuden zudem eine generelle Maskenpflicht. An Bord der Flugzeuge wird die Kabinenluft durch Hochleistungsfilter gereinigt. Sogenannte HEPA-Filter, die in allen Flugzeugen der deutschen Fluggesellschaften verwendet werden, entfernen zuverlässig Viren und andere Schadstoffe aus der Kabinenluft. Zusätzliche Sicherheit schaffen die Fluggesellschaften durch eine generelle Maskenpflicht an Bord sowie durch eine Anpassung des Bordservice.

„Mit diesen Maßnahmen gehören die Flughäfen und Flugzeuge auch gesundheitlich zu den sichersten Orten im öffentlichen Raum. Sie stehen auch im Einklang mit den Empfehlungen der internationalen Behörden, wie etwa der UN-Luftfahrtorganisation ICAO“, so von Randow.

Quelle: PM BDL

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