Die Sicherheit im zivilen Luftverkehr ist weiterhin auf hohem Niveau. Darauf verweist der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) unter Berufung auf Daten des Aviation Safety Network und der UN-Luftfahrtorganisation ICAO in einem aktuellen Briefing.
Im Jahr 2025 ereigneten sich weltweit zehn Flugzeugunglücke im zivilen Luftverkehr. Insgesamt kamen 418 Menschen ums Leben, darunter 352 Passagiere, 33 Crewmitglieder und 33 Personen am Boden. Betroffen waren Passagier- und Frachtflugzeuge. Militärflugzeuge sowie Luftfahrzeuge mit weniger als 14 Sitzplätzen sind nicht berücksichtigt. In Deutschland wurden 2025 keine tödlichen Flugzeugunglücke verzeichnet.
Das schwerste Unglück ereignete sich am 12. Juni 2025 in Ahmedabad. Ein Boeing 787 Dreamliner von Air India stürzte kurz nach dem Start ab. Von 242 Menschen an Bord überlebte eine Person. Als Ursache wird ein beidseitiger Triebwerksschubverlust vermutet, ein Abschlussbericht steht noch aus.
Trotz steigender Passagierzahlen bleibt das Risiko gering. Laut ICAO wurden 2025 weltweit rund 4,79 Milliarden Passagiere befördert. Die statistische Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, lag bei 1 zu 11.459.330. In den 1970er-Jahren betrug sie noch 1 zu 264.000. Damit war Fliegen 2025 statistisch rund 43-mal sicherer als vor 50 Jahren.