Lufthansa will am Streik-Samstag rund die Hälfte der Flüge stattfinden lassen

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Grafik: airportzentrale.de

Trotz des vierten Streiktags in Folge kann Lufthansa am Samstag, 21. März, rund die Hälfte der Flüge stattfinden lassen. Dennoch werden Samstag rund 20.000 Passagiere von Flugstreichungen betroffen sein. Die Vereinigung Cockpit (VC) rief bereits vor Ende des zweiten Streiktags zu einer weiteren Arbeitsniederlegung auf – dem vierten Streiktag in dieser Woche. Die nunmehr zwölfte Streikwelle mit insgesamt vier Streiktagen ist damit die bisher längste und betrifft insgesamt 220.000 Passagiere.

Vom Streik am Samstag, 21. März, sind Langstrecken-Flüge von Lufthansa und Flüge von Lufthansa Cargo betroffen. Nicht betroffen vom Streik am Samstag sind das Kurz- und Mittelstreckenprogramm von Lufthansa und Flüge von Germanwings.

Von den für Samstag geplanten Frachtflügen werden über 40 Prozent fliegen. Von den geplanten 160 Interkont-Flügen der Lufthansa Passage finden 86 Flüge statt. Auch alle Flüge von Germanwings, Eurowings und Air Dolomiti sowie von Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines werden durchgeführt.

Lufthansa hat für den gesamten Streikzeitraum einen Sonderflugplan veröffentlicht. Der Sonderflugplan für den Kurz-und Mittelstreckenverkehr wird für heute, Freitag, 20. März, wie geplant durchgeführt.

Für Lufthansa steht die Information und Betreuung der vom Streik betroffenen Fluggäste im Vordergrund. Das Unternehmen verschickte insgesamt anlässlich der Streiks 84.000 SMS und 34.000 E-Mails, um Kunden so früh wie möglich zu informieren. Zudem greift Lufthansa auf die Hilfe weiterer Fluggesellschaften der Lufthansa Group zurück, um so viele Passagiere wie möglich zu ihrem Ziel zu bringen. Die anderen Fluggesellschaften der Lufthansa Group werden ihre Flüge von und nach Deutschland mit größerem Fluggerät durchführen, wo immer dies möglich ist.

Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, können kostenfrei umbuchen.

Quelle: PM Lufthansa