Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat für den 15. und 16. April 2026 einen zweitägigen Streik beim Kabinenpersonal der Lufthansa CityLine sowie der Deutsche Lufthansa AG angekündigt.
Bei der Lufthansa CityLine betrifft der Streik alle Abflüge ab den Standorten Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Bei der Deutschen Lufthansa AG werden sämtliche Abflüge ab Frankfurt und München bestreikt. Der Ausstand beginnt jeweils am 15. April um 00:01 Uhr und endet am 16. April um 23:59 Uhr.
Hintergrund sind zwei getrennte Tarifkonflikte. Bei Lufthansa CityLine fordert die Gewerkschaft einen tariflichen Sozialplan zur Absicherung der Kabinenbeschäftigten im Kontext der angekündigten Schließung der Gesellschaft. Laut UFO besteht seit rund zwei Jahren Unsicherheit über die berufliche Zukunft der Mitarbeitenden.
Bei der Deutschen Lufthansa AG steht die Auseinandersetzung um einen neuen Manteltarifvertrag im Fokus. Die Gewerkschaft fordert unter anderem verbesserte Arbeitsbedingungen und längere Kündigungsfristen. Nach Angaben der UFO bleibt die Arbeitgeberseite bislang ohne verhandlungsfähiges Angebot.
Bereits ein vorangegangener Streiktag war von hoher Beteiligung geprägt; bei Lufthansa CityLine wurde der Flugbetrieb vollständig eingestellt.
Parallel zu den Streikmaßnahmen ist am 15. April 2026 eine Kundgebung am Flughafen Frankfurt geplant. Diese findet im Umfeld der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa sowie der Eröffnung eines neuen Besucherzentrums statt. Erwartet werden unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz sowie der hessische Ministerpräsident.
Mit der Ausweitung des Streiks erhöht die UFO den Druck auf die Arbeitgeberseite in beiden Tarifkonflikten.

Ich habe 30 Jahre als Schadensachbearbeiterin bei einer Versicherung gearbeitet, wenn wir in dieser Branche ständig gestreikt hätten, wer hätte Euch bei Euren Wasser-, Feuer- und Sturmschäden geholfen? Habt Ihr dann die Aussage erhalten, ruft uns in vier Tagen wieder an, dann wird Euch gerne weitergeholfen? Und gehört Ihr nicht einer Berufsbranche an, welche nicht am Hungertuch nagen? Arbeitet mal bei Amazon, als Paketzusteller, in einer Fabrik. Denkt einmal über Eure Komfort/Luxusfordetungen nach, es gibt viele Arbeitnehmer , welche unter dem Mindestlohn
arbeiten. Einfach mal etwas weiter seinen Horizont erweitern hilft