Lufthansa-Rettung: Gewerkschaft verdi sieht keinen Sinn in EU-Vorgaben

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Zur heutigen (25. Mai 2020) Ankündigung, dass eine Einigung auf ein staatliches Rettungspaket für die Lufthansa kurz bevorstehe, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Christine Behle:

„Wir begrüßen die grundsätzliche Verständigung auf ein Rettungspaket für die Lufthansa. Dies ist dringend nötig, um die sonst drohende Insolvenz abzuwenden. Nicht akzeptabel aber sind Vorgaben der EU-Kommission, nach denen wertvolle Start- und Landerechte in Frankfurt und München an andere Airlines vergeben werden müssen.

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Dies gefährdet nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa, sondern auch die Arbeitsplätze der rund 140.000 Beschäftigten.

Neben dem Erhalt der Arbeitsplätze ist es zudem notwendig, die guten tariflichen Standards für die Beschäftigten zu sichern und den Lufthansa-Konzern zukunftssicher und konkurrenzfähig aufzustellen. Dann sollten keine Airlines gefördert werden, die auf Kosten der Beschäftigten für einen harten Preiswettbewerb stehen.“

Anmerkung der Redaktion: Kanzlerin Merkel wird die Vorgaben der EU-Kommission nach Angaben des Handelsblatt nicht akzeptieren und sich gegen die Vorgaben stellen.

Quelle: PM verdi

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