Kurznachrichten: VC erkennt Tarifflucht bei TUI – 200 Jobs in Gefahr, Dortmund freut sich über Eurowings, ANA will Bio-Schalen servieren

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Grafik: airportzentrale.de

Basis: Eurowings will am Flughafen Dortmund eine zweite Maschine stationieren. Dazu teilt der Geschäftsführer des Airports, Ludger van Bebber, mit: „Wir freuen uns sehr, dass Eurowings ihr Angebot ab dem Dortmund Airport deutlich ausbaut und ein weiteres Flugzeug bei uns stationiert. Es ist insbesondere in der aktuellen Zeit ein großer Vertrauensbeweis in unseren Standort und eine folgerichtige Entscheidung aus der erfolgreichen Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Die neuen Ziele ergänzen das bisherige Angebot ab dem Dortmund Airport perfekt. Wichtig für die Stationierung war auch die Anpassung der Betriebszeiten nach 22.00 Uhr, die nun mehr auch eine bedarfsgerechte Anbindung an das Drehkreuz in München erlauben.“

Kritik: Die Pilotengwerkschaft VC wirft TUI Tarifflucht vor. In einer Mitteilung heißt es: „Ab Mitte Mai wird die lettische Chartergesellschaft SmartLynx verschiedenen Medienberichten (Anmerkung der Redaktion: u.a. bei uns) zufolge mehrere hundert Flüge ab Saarbrücken und Basel-Mulhouse-Freiburg für den Reiseveranstalter im Vollcharter durchführen. Als Ziele werden klassische europäische Warmwasserdestinationen genannt. Die deutsche Konzern-Tochter TUIfly ist genau auf solche Flüge spezialisiert, bleibt aber außen vor.“ Und weiter heißt es: „Statt die eigene Airline mit deutscher Belegschaft zu nutzen und damit zumindest teilweise auch die erhaltenen Staatshilfen zu rechtfertigen, setzt TUI nun eine ausländische Billig-Airline ein. Dabei hat man mit TUIfly eine ideale Fluggesellschaft im Haus, die auch den Premium-Anspruch der TUI-Gruppe glaubhaft verkörpert. Hier wurden jedoch umfassende und tiefgehende Einschnitte beschlossen, die die Flotte auf bald nur noch 22 Flieger reduzieren“. Laut Gewerkschaft-Chef Marcel Gröls kostet die Maßnahme der TUIfly etwa 200 Cockpit-Arbeitsplätze.

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Umwelt: Die japanische Fluglinie ANA setzt auf Nachhaltigkeit. Menüs werden an Bord in Zukunft in kunststofffreien Schalen serviert. Sie bestehen aus Bagasse, einer Abfallfaser aus dem Pressvorgang von Zuckerrohr, teilte die Airline mit. Die Einführung der neuen Produktschalen ist für August 2021 geplant.

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