Kurznachrichten: Initiativen fordern FMO-Schließung, Carsten Spohr sieht Cargo-Branche auf Corona-Impfstoff vorbereitet und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Forderung: Der Flughafen Münster/Osnabrück soll geschlossen werden. Das fordern heute erneut 40 Initiativen aus der Region des Airports in einer Pressemitteilung. Als Argument wird der Klimaschutz und die Betriebskosten genannt. Nach Angaben des Bündnis „FMO – Ausstieg jetzt“ müsse der Airport in den nächsten 10 Jahren mit rund 80 Mio. Euro durch die Gesellschafter bezuschusst werden. Bereits vor Wochen meldeten sich die Initiativen lautstark zu Wort. Der FMO wehrte sich und verwies auf rund 3.000 Arbeitsplätze die der Airport bietet und auf die Facts, dass der Airport in 25 Jahren 18x schwarze Zahlen geschrieben hat. Ohne Corona wäre es auch 2020 gelungen, meint der Airport im Münsterland.

Impfstoff-Transport: Sobald ein Corona-Impfstoff zugelassen wird, könnte es hektisch werden. Die Luftfahrt ist gut vorbereitet, meint Lufthansa-Chef Carsten Spohr im Rahmen der IATA-Hauptversammlung. Spohr geht davon aus, dass etwa 8.000 Frachtflüge notwendig sind um die Menschheit weltweit mit einem Impfstoff zu versorgen. Die Cargo-Airlines bereiten sich derzeit darauf vor. Ein erster Impfstoff könnte schon im Dezember verfügbar sein.

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Erwartungen: Die International Air Transport Association, kurz IATA, erwartet für 2020 einen weltweiten Verlust von mehr als -99 Mrd. Euro in der Branche. Das teilte der Verband der Frachtflieger auf seiner Hauptversammlung mit. Im kommenden Jahr wird aufgrund der COVID-19-Lage erneut ein Verlust erwartet. Allerdings deutlich geringer. Nur noch rund -35 Mrd. Euro werden für 2021 prognostiziert. So hohe Verluste erlitt die Luftfahrt laut IATA noch nie.