Kurznachrichten: Flughafen Dortmund will längere Start- und Landebahn, TUIfly-Abgang hat keine Auswirkungen für Flughafen Münster/Osnabrück und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Börse: Die Deutsche Lufthansa fliegt aus dem Aktienindex Dax. Die Deutsche Börse überprüft viermal im Jahr die Werte aller DAX Unternehmen. Stimmt der Wert nicht mehr, fliegen die Unternehmen raus. Die Lufthansa hat in der Corona-Krise einen zu großen Wertverlust erlitten. In Zukunft wird Lufthansa im MDax gelistet sein. Ein historischer Abstieg, denn Lufthansa war Dax-Gründungsmitglied. Nun muss man die erste Liga der Aktien verlassen. Aufsteigen darf dafür die Deutsche Wohnen SE.

Keine Auswirkungen: TUIfly will bis zu 700 Arbeitsplätze abbauen. Mehrere Standorte sollen komplett dicht machen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Standort am Flughafen Münster/Osnabrück genannt. Am FMO erwartet man dadurch keine Auswirkungen. Grund: Seit etwa 10 Jahren fliegt TUIfly nicht mehr ab Münster/Osnabrück. Nur formell gibt es den Standort. Die dort registrierten Mitarbeiter arbeiten längst woanders, teilte der FMO mit.

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Antrag: Der Flughafen Dortmund will auf seiner Start- und Landebahn die Landeschwelle um 300 Meter in Richtung Unna verlegen. Dadurch verlängert sich die Landebahnlänge auf 2000 Meter, statt bislang 1700 Meter. Die entsprechenden Antragsunterlagen sind in dieser Woche bei der Bezirksregierung Münster eingegangen, heißt es in einer Mitteilung. Durch die längere Startbahn soll der Flugbetrieb sicherer werden, heißt es im Antrag.

Neuer Name: Aus der TFC-Flugschule wird das TFC German Flight Camp. In einer Pressemitteilung heißt es dazu: Mit der neuen Firmierung TFC German Flight Camp macht das Unternehmen deutlich, dass mit Übernahme durch die Berliner Zeitfracht-Gruppe die dynamische Weiterentwicklung angesagt ist. Mit der Umfirmierung wird auch die gesellschaftsrechtliche Trennung zum Simulatorgeschäft der TFC deutlich.

Rückkehr: Der Flugplatz St.Gallen-Altenrhein gab am Freitag die uneingeschränkte Wiederaufnahme des Flugplatzbetriebs ab 15. Juni 2020 für alle Flugzeuge und Helikopter bekannt. Damit kehrt der Flugplatz zum Normalbetrieb zurück.

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