Kurznachrichten: Flugbegleiter in Spanien streiken bis Januar, Airbus und Boeing unter Druck, mehr Geld für Boden-Mitarbeiter am Flughafen Stuttgart

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Grafik: airportzentrale.de

Kampfansage: In Spanien steht Ryanair mit seinen Flugbegleitern im Konflikt. Da nach Angaben spanischer Gewerkschaften die Airline kein Interesse an einer Konfliktlösung hat, sei man nun bereit bis Januar 2023 regelmäßig 24 Stunden-Streiks spontan zu starten. Seit Juni wird regelmäßig gestreikt. Die Flugbegleiter fordern bessere Arbeitsbedingungen.

Update 28.07.2022: Ryanair teilte uns zum Streik in Spanien folgendes Statement mit: „Ryanair hat kürzlich eine Einigung mit der größten spanischen Kabinenpersonalgewerkschaft (CCOO) über Gehälter, Dienstpläne und Zulagen für sein spanisches Kabinenpersonal erzielt. Die jüngsten Streiks der Minderheitsgewerkschaften USO/SITCPLA wurden vom Kabinenpersonal kaum unterstützt und hatten – wenn überhaupt – nur minimale Auswirkungen auf Ryanair-Flüge. Ryanair rechnet mit minimalen (wenn überhaupt) Unterbrechungen seiner Flugpläne, selbst an Tagen, an denen diese Minderheitsgewerkschaften USO/SITCPLA ihre ineffektiven und schlecht unterstützten Aktionen durchführen.

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Einigung: Die Mitarbeiter des Bodendienstleisters SGS am Flughafen Stuttgart erhalten mehr Geld. Die Gewerkschaft verdi teilte mit, dass die Tarifverhandlungen erfolgreich beendet worden sind. Die rund 300 Mitarbeiter erhalten in zwei Schritten mehr als 18 Prozent mehr Geld. SGS ist eine Tochtergesellschaft des Flughafens Stuttgart.

Bilanz: Boeing meldet für das zweite Quartal 2022 einen Nettogewinn von 160 Mio. US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von rund 72 Prozent. Auch Airbus kämpft mit schwachen Umsatzzahlen. Im 2. Quartal 2022 wurde ein operativer Gewinn von rund 1,4 Mrd. Euro erzielt. Rund 31 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Flugzeugbauer kämpft mit Lieferkettenproblemen. Daher wurde das Auslieferungsziel für das laufende Jahr auf 700 Maschinen gesenkt.

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