Kurznachrichten: Drohne sorgt für Stillstand am Flughafen Frankfurt, Boeing-Maschinen verlieren Flugzeugteile über Meerssen und Denver, Flugsicherung fährt Ausbildung runter

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Grafik: airportzentrale.de

Vorfälle: Am Samstag gab es gleich mehrere Sicherheitsvorfälle in der Luftfahrt. Zunächst wurde am Samstagabend am Flughafen Frankfurt eine Drohne gesichtet. Folge: Rund 30 Flugzeuge konnten nur mit Verspätung abheben. Die Suche nach der Drohne wurde nach etwa drei Stunden erfolglos abgebrochen.

Deutlich gravierender ging es am Flughafen Maastricht zu. Nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, hat eine B747-400 kurz nach dem Start Feuer in einem Triebwerk gemeldet. Die Folge: Über Meerssen (nördlich von Maastricht) regnete es Metallteile. Laut der niederländischen Polizei wurden zahlreiche Häuser und Fahrzeuge beschädigt. Auch zwei Personen erlitten Verletzungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der Frachter landete in Lüttich und wird dort untersucht.

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In den USA hat am Samstag auch eine Boeing Flugzeugteile verloren. In Denver sind „große Flugzeugteile“ in ein Wohngebiet gestürzt, heißt es von der Polizei. Es handelt sich dabei um Teile einer B777-200 von United Airlines. Augenzeugen berichten, es handelte sich um Teile einer Tragfläche. Laut Flugaufsicht konnte die Maschine sicher in Denver landen.

Anleihe: Der Flughafen Genf stellt während der Corona-Krise seine Liquidität sicher und platziert eine Anleihe in Höhe von 180 Mio. Schweizer Franken. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 10 Jahren (Fälligkeit 25.03.2031) und wird mit 0,95 Prozent verzinst.

Ausbildung: Auch die Deutsche Flugsicherung bekommt die Corona-Krise zu spüren. Die Nachfrage nach Lotsen hat sich verringert. Daher wird jetzt das Ausbildungsprogramm angepasst. In Zukunft sollen nur noch 80 Fluglotsen pro Jahr ausgebildet werden. Vor Corona lag die jährliche Ausbildungszahl bei 146 Personen. Zudem soll die Anzahl der beschäftigen Fluglotsen verringert werden, allerdings ohne betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen.

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