Kurznachrichten: Condor muss sparen, Ryanair plant Freitickets und mehr

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Grafik: airportzentrale.de

Sparprogramm: Condor ist nach Angaben des Mutterkonzerns Thomas Cook in rote Zahlen gerutscht. Rund 11,7 Millionen Euro Verlust hat die Airline im abgelaufenen Geschäftsjahr gemacht. Jetzt soll die Airline zurück in die Gewinnzone gebracht werden. Kosten sollen gesenkt, mehr Langstrecken angeboten und lukrative Flugstrecken gefunden werden. Ein Stellenabbau sei erst einmal nicht geplant, war zu erfahren. Außerdem soll der onBord-Verkauf ausgebaut und Flugzeuge mit anderen Airlines im Thomas Cook-Konzern getauscht werden. Schuld für die roten Zahlen ist vor allem ein schwaches Türkei-Geschäft.

Freiticket: Ryanair-Chef Michael O’Leary hat große Pläne. In 5 bis 10 Jahren will er mit seiner Airline Flugtickets für Null Euro verkaufen. Auf einer Konferenz in London wurde der Plan erklärt: Schon heute verdienen die großen Airports ihr Geld mit den Shops am Airport, nicht mit Landegebühren. Ryanair will zukünftig vom Kuchen des Einzelhandels am Airport (Retail Revenues) etwas abbekommen. Zudem müssten die Flughafengebühren gestrichen werden, meint der Airline-Chef. Ryanair mache schon heute mit Zusatzgeschäften, wie die Vermittlung von Hotelübernachtungen, ein Viertel des Gesamtgewinns.

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Streckenmeldung: KLM hat für den kommenden Sommerflugplan 2017 eine neue Afrika-Strecke ab Amsterdam-Schiphol vorgestellt. In Zukunft geht es dreimal wöchentlich nach Freetown in Sierra Leone und dann weiter nach Monrovia in Liberia. Zum Einsatz kommt eine A330-200.

Die isländische Low-Cost-Airline WOW air fliegt vom 13. Juni bis zum 30. September 2017 täglich nach Montreal und vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 2017 täglich nach Toronto. Passagiere, die ab Frankfurt am Main und Berlin-Schönefeld reisen, haben schon jetzt vier wöchentliche Verbindungen in die kanadischen Metropolen, teilte die Airline mit.

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