Kurznachrichten: Berliner Airport-Betreiber macht Verlust, Lufthansa will Corona-Test anbieten, Flughafen Hamburg bietet Schutzmasken-Automaten

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Grafik: airportzentrale.de

Verluste: Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg rutscht in diesem Jahr in rote Zahlen. Auch ohne Corona-Krise wäre dies geschehen, meldet das ZDF und beruft sich auf einen Konzernbericht. Demnach hat der Berliner Flughafenbetreiber für 2020 mit einem Verlust von 157 Mio. Euro geplant. Das sind 61 Mio. Euro mehr Verlust als ein Jahr zuvor. Gewinnbringer war im letzten Jahr der Flughafen Tegel mit einem Gewinn von 131 Mio. Euro.

Corona-Test: Die Lufthansa plant an ihren Drehkreuzen München und Frankfurt Corona-Tests anzubieten. Innerhalb von vier Stunden sollen die Testergebnisse vorliegen. Zudem wird derzeit geprüft, ob bei Langstreckenflügen der Mittelsitz als „freier Sitz“ mit dazugebucht werden kann. Dadurch wird ein größerer Sicherheitsabstand erzielt.

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Schutzmasken: Auch am Flughafen Hamburg stellt man sich auf mehr Passagiere ab Mitte Juni ein. In einer Mitteilung informiert der Airport über Abstandsregeln und verstärkten Hygienemaßnahmen. Zudem gibt es ab sofort Selbstbedienungsautomaten an denen Mund- und Nasenschutzmasken, aber auch Hygienetücher und Sprays gekauft werden können.

Verschiebung: Der Aufsichtsrat der TUIfly hat die Entscheidung zum Stellenabbau bei der Fluglinie vertagt, melden die Gewerkschaften, die selbst im Aufsichtsrat sitzen. Erst einmal möchte man einen runden Tisch mit der niedersächsischen Landesregierung abwarten. Dieser soll in der kommenden Woche stattfinden. Der geplante Stellenabbau bei TUIfly stößt besonders bei den Gewerkschaften auf große Kritik.