Kurznachrichten: Bayern will beim Allgäu Airport einsteigen, Turkish Airlines bekommt Flugverbot in den USA, Stuttgart keinen Ausbau

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Grafik: airportzentrale.de

Gesellschaftsstruktur: Bislang befindet sich der Allgäu Airport in Memmingen zu über 90 Prozent in privater Hand (Unternehmen aus der Region), rund sieben Prozent sind in öffentlicher Hand (Landkreise). Doch das könnte sich schon bald ändern. Der Freistaat Bayern will beim Airport einsteigen, berichtet die Süddeutsche Zeitung und beruft sich auf das Landes-Finanzministerium in München. Demnach gebe es bereits konkrete Gespräche, wie eine Beteiligung aussehen könnte. Vorstellbar wäre eine Kapitalerhöhung.

USA-Reise: Die teilweise staatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines darf ab sofort nicht mehr in die USA fliegen. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat dies nach dem Putschversuch in der Türkei festgelegt. Als Begründung wurde eine unüberschaubare Sicherheitslage in der Türkei genannt. Wie lange diese Regelung gilt ist unklar. Auch US-Airlines fliegen derzeit nicht in die Türkei. Währenddessen haben alle deutschen Airlines ihren Flugbetrieb wieder aufgenommen. „Alle Flüge verliefen am Montag planmäßig“, hieß es von deutschen Fluggesellschaften.

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Ausbau: Der Flughafen Stuttgart soll keine zweite Start- und Landebahn bekommen. Zumindest dann nicht, wenn es nach der grün-schwarzen Landesregierung geht. Ein entsprechendes geheimes Dokument hat die „Südwest-Presse“ erhalten und berichtet daraus in ihrer Montagsausgabe. In dem Dokument wird der Flughafenausbau bis mindestens zur nächsten Landtagswahl ausgeschlossen. Dies soll allerdings nicht schriftlich im Koalitionsvertrag festgehalten werden.

Stillstand: Am Mittag stand der Flughafen von Rom zeitweise still. Eine Netzwerkpanne verursachte im Terminal drei Probleme beim Check-in. Bis zum Nachmittag gab es Verspätungen und Ausfälle.

Insolvent: Der Interntriese Unister hat Insolvenz angemeldet. Der Gigant betreibt zahlreiche Urlaubs- und Flugbuchungsportale wie z.B. „fluegede“ oder „ab-in-den-urlaub“. Kurios: Letzte Woche ist Inhaber und Geschäftsführer Thomas Wagner bei einem Absturz tödlich verunglückt. Er hatte als Reisegepäck einen Koffer mit mehreren Millionen Euro Bargeld bei sich.