Kurznachrichten: B777-Maschinen sollen am Boden bleiben, Air France freut sich über Aufhebung der Reisewarnung, Deutscher Logistiker kauft sich in China ein

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Grafik: airportzentrale.de

Sicherheit: Nachdem eine B777-200 von United Airlines am Samstag in der Nähe von Denver mehrere Flugzeugteile verloren hat, meldet sich jetzt die US-Luftfahrtaufsicht FAA zu Wort und hat sofortiges Handeln angekündigt. Inzwischen ist klar: Ein Triebwerk des Herstellers Partt & Whitney der Serie 4000-112 hat Feuer gefangen. Der Triebwerkstyp soll laut FAA jetzt gründlich geprüft werden. Boeing hat allen Airlines empfohlen ihre Maschinen mit dem baugleichen Triebwerk am Boden zu lassen. Laut Flugzeugbauer existieren 128 baugleiche B777-Flugzeuge. Auch der Frachter (B747-200), der am Samstag über die Niederlande ein Triebwerksproblem hatte und Flugzeugteile verlor, besitzt ein Pratt & Whitney-Triebwerk, heißt es in niederländischen Medien. Japan geht einen Schritt weiter und hat ein vorläufiges Flugverbot für B777-Maschinen mit dem entsprechenden Triebwerk ausgesprochen. ANA besitzt mehrere Maschinen des Typs.

Corona-Warnung: Nach Guadeloupe, Martinique und La Réunion hat das Auswärtige Amt nun auch Französisch-Polynesien und Curacao aus der Liste der Risikogebiete entfernt. Air France und KLM bieten sowohl im aktuellen Winterflugplan als auch im Sommerflugplan beste Verbindungen ab Deutschland über Paris-Charles de Gaulle bzw. Amsterdam zu den Inseln im Pazifik, in der Karibik und im Indischen Ozean an, teilte die Airline am Montag mit. Papeete auf der Pazifikinsel Tahiti in Französisch-Polynesien wird einmal wöchentlich ab Paris-Charles de Gaulle direkt angeflogen. Ab Paris-Charles de Gaulle geht es zusätzlich zu den ganzjährigen Verbindungen von Paris-Orly in die französische Karibik (nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe und Fort-de-France auf Martinique) sowie a auf die Insel La Réunion (Saint-Denis de La Réunion) im Indischen Ozean.

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Übernahme: Das Bremer Logistikunternehmen „Kühne + Nagel“ kauft sich in China ein. Nach eigenen Angaben wurde der Luftfrachtexperte „Apex“ in China mehrheitlich übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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