Kurznachrichten: Air Astana zieht am Flughafen Frankfurt um, EU-Gericht kippt Beihilfen für Airlines und Flughafen Hahn und neue rumänische Airline plant München-Strecke

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Grafik: airportzentrale.de

Umzug: Air Astana zieht zum 1. Juni 2021 am Flughafen Frankfurt von Terminal 1 in das modernisierte Terminal 2 um, das während der Corona-Pandemie zeitweise geschlossen war. Passagiere des National-Carriers können ganz bequem an den Schaltern 954-956 in Halle E einchecken. Air Astana Premiumkunden – dazu zählen unter anderem die Business-Class-Passagiere sowie Gold- und Diamond-Mitglieder des eigenen Vielfliegerprogramms – steht die Priority Lounge im Transitbereich gegenüber vom Security-Checkpoint E9 zur Verfügung, teilt die Airline heute mit.

Gerichtsentscheide: Gleich zwei interessante Gerichtsurteile gab es heute. Zum einen entschied das EU-Gericht über unzulässige Corona-Hilfen für KLM und TAP. Ryanair hatte gegen Staatshilfen geklagt. Das Gericht entschied die Finanzhilfen von Portugal und Niederlande waren für die jeweiligen Airlines falsch. Laut Gericht fehlte der ausreichende Nachweis für Gelder vom Staat.

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In einem anderen Fall hat das EU-Gericht über Beihilfen für den Flughafen Hahn entschieden. Der Airport erhielt aufgrund finanzieller Schieflage mehrere Millionen Euro vom Land Rheinland-Pflanz. Laut Gericht ist die Summe zu Unrecht geflossen. Die Richter gaben an, dass die EU-Kommission nicht ausreichend geprüft hat, ob die Gelder mit dem Gesetz vereinbar sind. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Streckenmeldung: Die Fluggesellschaft Fly Lili mit Sitz in Rumänien befindet sich aktuell in der Gründungsphase und will in Zukunft nach Deutschland fliegen. Zunächst sind Strecken nach München geplant, heißt es. Zum Einsatz soll ein A320 kommen. Einen Starttermin gibt es noch nicht.

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