Korean Air wird die Schlitten für das koreanische Bob-Nationalteam bauen. Dafür greift das Unternehmen sowohl auf die Expertise der weltweit renommiertesten Universitäten als auch auf Know-how über Fertigungstechniken der Luftfahrtindustrie zurück. Im Rahmen dieser besonderen Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschule erprobt Korean Air damit nicht nur ein Modell für ein neues Kreativitätsmanagement, sondern trägt auch zur Entwicklung des Wintersports bei und unterstützt die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang.
Der Arbeitsgruppe werden unter anderem Experten der großen koreanischen Universitäten und der University of Southern California angehören. Gemeinsam mit Korean Air werden diese dann Schlitten und Kufen sowohl für Zweier- als auch für Vierer-Bobs entwickeln und herstellen.
Industriell-akademisches Kreativitätsmanagement
Die Projektpartner werden noch im April ein Team zusammenstellen, das im Mai mit der Entwicklung beginnt. Die ersten Tests mit einem Prototyp sollen dann bereits zwischen November 2014 und Februar 2015 stattfinden. Bis zum Beginn der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang kann dann an den Bobschlitten gefeilt werden.
Das Projekt zeichnet sich durch ein besonderes Kreativitätsmanagement aus, da sich die Geschäftswelt und die Wissenschaft gegenseitig befruchten. Zudem dient es der weiteren Entwicklung der Sportindustrie. Dabei kommt der Kombination von Sportwissenschaft mit technischer Expertise und den Entwicklungen der Luft- und Raumfahrtindustrie eine ganz wichtige Bedeutung zu. So werden die Bobschlitten mit Kohlenstoff-Verbundwerkstoffen gebaut, einem High-Tech-Material, das in Flugzeugen Verwendung findet. Studien zur Aerodynamik spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, den Luftwiderstand zu minimieren.
Korean Air ist für die Verarbeitung von Verbundwerkstoffen weltweit bekannt. Dank seiner Fertigungstechnik und seines technischen Know-hows wird das Luftfahrtunternehmen in die Entwicklung modernster Flugzeuge wie Airbus A350 und Boeing 787 einbezogen. So ist Korean Air auch der einzige Lieferant von sogenannten „Sharklets“, die an den Flügelspitzen der Flugzeuge vom Typ A320 angebracht werden. Die „Sharklets“ hat Korean Air selbst entworfen.
In der Luftfahrtindustrie ist Korean Air mit dem Bau von Bobschlitten ein Pionier. Bisher haben sich vor allem europäische Automobilhersteller wie BMW oder Ferrari an der Produktion von High-Tech-Schlitten beteiligt.
Chairman Yang Ho Cho: Leidenschaft für den Sport
Yang Ho Cho, Chairman und CEO der Hanjin Group und von Korean Air sowie Chief Vice Chairman des Koreanischen Olympischen Komitees, das PyeongChang dabei unterstützt hat, die Gastgeberrechte für die Olympischen Winterspiele 2018 zu gewinnen, unterstützt das Schlitten-Projekt.
Yang Ho Cho hat bereits in der Vergangenheit einen großen Beitrag zur Entwicklung des Sports im In- und Ausland geleistet. So agiert er als offizieller Botschafter der Peace and Sport Foundation, der internationalen Organisation, die den Weltfrieden durch Sport fördert. Zudem unterstützte er das Youth Leadership Camp, das vom Büro der Vereinten Nationen für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden (UNOSDP) initiiert wurde. Korean Air ist offizieller Sponsor der Incheon Asian Games 2014.
Als Yang Ho Cho erfahren hat, dass das koreanische Bob-Team mit niederländischen Schlitten fährt und aufgrund der nicht maßgefertigten Schlitten Schwierigkeiten hat, bessere Zeiten zu fahren, hat er beschlossen, dem Team eine bessere Ausrüstung zu bauen.
„Ich weiß die große Unterstützung für die Entwicklung des Wintersports und insbesondere der Bobschlitten durch Yang Ho Cho zu schätzen“, so Kwang Bae Kang, Vice President der International Bob & Skeleton Federation und Professor der Korea National Sports University. „Sollten wir bei den Olympischen Winterspielen eine Medaille mit unseren neuen Bobs gewinnen, dann ist das die Gelegenheit, weltweit die Werbetrommel für Koreas sportwissenschaftliche Technologie zu rühren.“
Quelle: PM Korean Air
