Koffer, Tasche, Rucksack: Das Reisegepäck im Vergleich

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Foto: Simon Pannock

Wer seine nächste Reise plant, der packt meistens in Gedanken schon seinen Koffer mit den wichtigsten Dingen. Doch ist der Koffer überhaupt das beste Reisegepäck? Wir stellen Ihnen hier eine Übersicht der drei gängigsten Reisegepäckarten vor: den Koffer, die Reisetasche und den Trekkingrucksack.

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Der Hartschalenkoffer für den Strandurlaub

Groß, stabil und sicher: Wer sich überlegt für seine zukünftige Reise einen Hartschalenkoffer anzuschaffen, kann beispielsweise hier Koffer von Samsonite ansehen und daraufhin entscheiden, ob sich dieser für den Urlaub eignet. Es folgt eine zusätzliche Hilfestellung durch Vor- und Nachteile:

  • + Der Koffer kann übersichtlich gepackt werden. Dies ist insbesondere bei längeren Reisen von Vorteil.
  • + Ein Hartschalenkoffer ist robust und stabil verarbeitet, sodass der Inhalt vor Stößen geschützt bleibt. Es ist bekannt, dass mit dem Reisegepäck am Förderband nicht unbedingt liebevoll umgegangen wird.
  • + Das Hartplastik ist sehr widerstandsfähig und schützt Reisende vor Diebstahl. Unbefugte können das Material auch mit Gewalt nicht öffnen.
  • + Durch Rollen ist er sehr leicht transportierbar.
  • Ein Koffer hat ein großes Leergewicht, was ihn zusätzlich schwerer macht.
  • Ein Hartschalenkoffer ist unflexibel – das heißt, er nimmt recht viel Platz ein, wenn er unbenutzt zu Hause gelagert wird.

Die Reisetasche ist flexibel

Flexibel und leicht: Auch eine Reisetasche bringt viele Vor-, aber auch einige Nachteile mit sich:

  • + Auch eine Reisetasche kann übersichtlich gepackt werden. Durch mehrere kleine Außentaschen wird der Inhalt noch besser geordnet.
  • + Die Tasche überzeugt auf jeden Fall durch ihre Flexibilität. Sollte sie nicht komplett gefüllt werden, wird sie beispielsweise auf Zugfahrten durch Knautschen besser in der Gepäckaufbewahrung untergebracht. Dies vereinfacht außerdem die Lagerung zu Hause – so kann die Tasche zusammengedrückt unter dem Bett verstaut werden.
  • + Reisetaschen haben ein sehr geringes Eigengewicht.
  • +/- Viele Reisetaschen haben mittlerweile Rollen und eine ausziehbare Stange im Bodenteil, was den Transport vereinfacht. Dies ist jedoch noch nicht zum Standard geworden, sodass für einige Taschen noch erhöhte Muskelkraft benötigt wird.
  • Aufgrund des Materials wird der Inhalt vor Stößen und rücksichtslosem Verhalten am Gepäckband nicht geschützt. Auch ein Diebstahl ist durch ein Aufschneiden des Stoffes möglich.
  • Das verwendete Material ist nicht immer komplett Wasser abweisend, sodass die verpackte Kleidung bei starken Regenschauern schon mal in Mitleidenschaft gezogen wird.

Der Trekkingrucksack für den unkonventionellen Trip

Praktisch und alternativ für Rucksacktouristen, die viel zu Fuß unterwegs sind oder einige Kurztrips unternehmen möchten.

  • + Ein Trekkingrucksack überzeugt insbesondere durch eine wichtige Tatsache: Man hat die Hände frei und das erleichtert den Transport. Wer viel von einem Ort zum Nächsten reist, ist froh, wenn er zwischendurch mal schnell eine Karte zücken kann. Die freie Hand kann gegebenenfalls auch noch für eine weitere kleinere Tasche genutzt werden.
  • + Reiserucksäcke sind angenehm zu tragen, da Riemen und Rückenpolster individuell eingestellt werden können.
  • + Trekkingrucksäcke haben ein sehr geringes Leergewicht und können durch ihre flexible Form einfach gelagert werden.
  • + Durch ihre Form (lang und schmal) sind sie auch in einer engeren Umgebung problemlos tragbar.
  • In einem Trekkingrucksack wird der Inhalt recht unübersichtlich von oben auf hineingepackt. Das erschwert das gezielte Suchen, wenn man ohnehin länger an einem Ort ist.
  • Ein Rucksack fasst im Schnitt 60 – 80 Liter und kann bis meistens 25kg gepackt werden, danach erschwert sich der Transport. Damit unterliegt er großen Hartschalenkoffern, die teilweise bis zu 120 Litern fassen können.
  • Der Reiserucksack ist nicht vor Stößen und Diebstählen geschützt. Er hat eine weiche Oberfläche und kann nicht abgeschlossen werden.