KLM Royal Dutch Airlines feiert bald Geburtstag (Teil 1) – Zuverlässigkeit seit 1919

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Amsterdam von oben – Foto: Bildarchiv KLM

Am 7. Oktober 1919 wurde die KLM – Koninklijke Luchtvaart Maatschappij – in das Den Haager Handelsregister eingetragen. Damit ist KLM die älteste Fluggesellschaft der Welt und die einzige, die noch heute unter ihrem Gründungsnamen operiert. Sie hat die Luftfahrtindustrie weltweit entscheidend mitgeprägt und immer wieder wichtige Impulse gegeben. Wie ein Leitmotiv ziehen sich die „Firsts“ durch die Entwicklung der KLM, auf technischem Gebiet ebenso wie bei Serviceverbesserungen oder internationalen Kooperationen. Die Vision von Gründervater Albert Plesman, „The air ocean unites all peoples“, gekoppelt mit der kompromisslosen Bereitschaft zu streng wirtschaftlichem Handeln, war und ist das Erfolgsrezept für langjährige Firmengeschichte.

KLM Royal Dutch Airlines ist nicht nur die älteste Fluggesellschaft der Welt, sie ist auch eine der zuverlässigsten. Ein kontinuierlicher Ausbau des Streckennetzes gekoppelt mit der Treue zu vielen Destinationen aus ihrer Gründungszeit, die regelmäßige Anpassung der Serviceleistungen an die Bedürfnisse der Passagiere sowie eine verlässliche Zusammenarbeit mit den Partnern gehören seit der Gründung im Jahr 1919 zu den charakteristischen Merkmalen von KLM.

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Alle (KLM-)Wege führen immer schon über Amsterdam. Von zehn deutschen Flughäfen geht es bis zu sechsmal täglich mit KLM nach Amsterdam-Schiphol, von wo aus die restliche KLM-Flotte sternförmig in die ganze Welt startet. Alle Zubringerflüge von Deutschland nach Amsterdam sind gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt, so dass die Passagiere immer passend in Amsterdam sind – egal, ob es mit einem Morgenflug in die USA oder spätabends nach Asien geht. Die Anschlüsse in Amsterdam sind optimal aufeinander abgestimmt. Die überschaubaren Wege und die klare Beschilderung am Flughafen Schiphol ermöglichen den Transferpassagieren ein schnelles und einfaches Umsteigen.

Mit starken Partnern

Airbus A330-200 in take off – Foto: Bildarchiv KLM; Capital Photos (for KLM)

Weltweit unterhält KLM unterschiedliche Kooperationen und Partnerschaften mit verschiedenen Fluggesellschaften. Der wichtigste Partner ist Air France, mit der sich KLM 2004 zusammengeschlossen hat. Zu den zahlreichen Synergien gehören neben der Zusammenführung der beiden Vielfliegerprogramme auch die Abstimmung der weltweiten Streckennetze, die Durchführung gemeinsamer Verkaufs- und Marketingaktivitäten sowie ein gemeinsamer Auftritt an den Flughäfen. KLM ist außerdem Mitglied im SkyTeam, der zweitgrößten globalen Luftfahrt-Allianz.
Wertvolle Erfahrungen in der Umsetzung von Partnerschaften und Kooperationen konnte KLM bereits durch die Begründung der ersten strategischen Allianz mit einer der größten amerikanischen Fluglinien, Northwest Airlines, im Jahr 1989 sammeln. Auch auf den anderen Kontinenten ist KLM mit verschiedenen Partnern stark vertreten. So erschließen etwa die Codeshare-Verbindungen mit Malaysia Airlines den Südpazifik und Australien. Durch die Zusammenarbeit mit China Southern Airlines und Sichuan Airlines bietet KLM ihren Kunden beste Flugverbindungen nach China und innerhalb der Volksrepublik. 2009 begann das langfristige transatlantische Joint Venture zwischen 
AIR FRANCE KLM und Delta, zu dem 2010 Alitalia dazu stieß. Weitere Partner weltweit sind die australische Jetstar Gruppe mit Sitz in Melbourne, die kanadische Fluggesellschaft WestJet, Etihad, die karibische InselAir, Pegasus Airlines, Jet Airways und Gol.

Komfortables Reisen in jeder Klasse

Besonders komfortabel reisen die KLM-Passagiere in der 1994 eingeführten World Business Class (WBC). Sie wurde 2013 neu gestaltet und mit einem Sitz, der sich in ein flaches Bett verwandelt lässt, ausgestattet. Innerhalb Europas wird seit 2011 in der Europe Business Class geflogen. Die Passagiere im abgetrennten Bereich im vorderen Teil des Flugzeugs haben die Wahl zwischen bequemen Fenster- und Gangplätzen, die Mittelsitze bleiben frei. Auch Passagiere in der Economy Class müssen auf komfortables Reisen nicht verzichten. Alle Flugzeuge sind mit ergonomischen Sitzen ausgestattet. Seit 2009 können die Passagiere auf allen interkontinentalen und seit 2013 auch auf innereuropäischen Flügen Economy-Plätze mit mehr Komfort erwerben. Die Economy Comfort-Zone im vorderen Bereich der Economy Class bietet 34 bis 40 Sitze mit zehn Zentimetern mehr Beinfreiheit und einer doppelten Neigung der Rücklehne von 116 Grad.

Pionier im Web 2.0

KLM integriert ab Februar 2012 als erste Airline Soziales Netzwerken in ihren Flugprozess und bietet den neuen Service „Meet&Seat“ auf 13 ausgewählten Flügen an. Mit „Meet&Seat“ können die Passagiere Facebook- oder LinkedIn-Details anderer Mitreisender auf ihrem Flug einsehen – wenn sie ihre Facebook oder LinkedIn-Profile teilen. Dann sehen sie, wer wo sitzen wird und können sich ihren Nachbarn aussuchen. 2014 hat KLM als erste Fluggesellschaft der Welt eine neue Methode entwickelt, mit der die Fluggäste Zahlungen über die Social Media-Kanäle abwickeln können. Zum Social Media Team der KLM gehören allein in Amsterdam mehr als 180 Mitarbeiter. Sie stehen den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung mit Rückmeldegarantie.

Fact Sheet

Königin Wilhelmina 1919 – Foto: Bildarchiv KLM

KLM Royal Dutch Airlines verfügt zusammen mit Air France mit 232 Destinationen in 100 Ländern über ein globales Streckennetz. Aus Deutschland starten KLM-Maschinen bis zu sechsmal täglich von elf Flughäfen nach Amsterdam-Schiphol. Und von der KLM-Homebase aus geht es weiter sternförmig in die ganze Welt.

1919
Am 7. Oktober 1919 wird die „Koninklijke Luchtvaart Maatschappij voor Nederland en Kolonien N.V.“ ins Den Haager Handelsregister eingetragen. Gründungspräsident ist 
Dr. Albert Plesman.

1920
Am 17. Mai startet der Erstflug von London nach Amsterdam mit einer De Havilland DH-16. In Deutschland fliegt KLM am 1. September zum ersten Mal nach Hamburg und Bremen.

1924
unternimmt KLM den ersten Testflug mit einer Fokker F7 nach Batavia (Jakarta). 1929 wird die Strecke mit 24 Zwischenlandungen als Liniendienst in den Flugplan aufgenommen.
Am 15. Mai 1929 wird Berlin in den Flugplan aufgenommen, am 12. September 1929 folgt Nürnberg.

1934
überquert KLM mit einer Fokker F18 („Snip“) als erste Airline den Atlantik.
Als erste Airline nimmt KLM ein Vollmetall-Flugzeug in Betrieb, die Douglas DC-2. Mit der DC-2 tritt KLM im London-Melbourne Air Race den Beweis an, dass Passagierverbindungen nach Australien möglich sind.

1935
Im Mai nimmt KLM die Verbindungen nach Frankfurt (1. Mai) und Köln (15. Mai) auf. Im Frühjahr 1938 (27.3.) folgt der Erstflug nach Hannover.

1939
Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist das Streckennetz auf 39 Destinationen angewachsen.

1946

Am 31. Mai fliegt KLM zum ersten Mal nach New York mit einer Douglas DC-4. Zwei Jahre später nimmt KLM die Verbindungen nach München (4.6.) und Stuttgart (1.11.) auf und fliegt 1958 erstmals den „Golden Circle“: Von Amsterdam über den Nordpol nach Tokio und zurück über die Südroute. Düsseldorf wird zum ersten Mal am 2. Januar 1950 angeflogen.

1959 bis 1971
stellt KLM als erste europäische Airline die vierstrahlige DC 8-32 in Betrieb. Mit der Einführung der Douglas DC-9-30 setzt KLM auch im europäischen Streckennetz verstärkt auf Jets und 1971 kommen die ersten Boeing B747 zur KLM-Flotte.

1989

führt KLM als erste europäische Airline Boeing B747-400 der neuen Generation ein.

1997
KLM beginnt mit der Neustrukturierung der Flugzeiten in Schiphol. Das 1992 eingeführte Drei-Wellen-System wird auf vier ausgedehnt. Dadurch reduzieren sich die Transferzeiten zwischen den einzelnen Flügen, außerdem können mehr Umsteigeoptionen angeboten werden.

1998
Im Juli wird KLM vollständig privatisiert.

Die Jahrtausendwende ist der Beginn eines neuen technischen Zeitalters

2001
KLM setzt ihre Tradition der technischen „Firsts“ mit der Inbetriebnahme von Maschinen des Typs Boeing B737-900 Next Generation als erste europäische Fluggesellschaft fort.
Das KLM-Deutschlandstreckennetz umfasst zehn Abflughäfen mit 44 täglichen Flügen zum Heimatflughafen Amsterdam-Schiphol.

2003 bis 2007

KLM und Air France Boeing 777-300ER am Aeropuerto Internacional Comodoro Arturo Merino Benítez / Santiago de Chile – Foto: Dierk Wünsche

startet KLM ein umfangreiches Flottenerneuerungsprogramm für die Langstrecke und bestellt 15 Boeing B777-200ER.

2008
Im September setzt KLM im Zuge der Flottenerneuerung die erste Boeing B737-700 auf der Mittelstrecke ein.
Im November wird die erste von zehn bestellten Embraer 190 von der Tochtergesellschaft KLM cityhopper von Amsterdam nach München, Zürich und Edinburgh eingesetzt. Der neue Flugzeugtyp ersetzt die Fokker 100. Zwei weitere Embraer 190 folgen auf den Verbindungen von Amsterdam nach Frankfurt, Hamburg und Stuttgart.
Zum 31. Dezember übernimmt KLM sämtliche Anteile an Martinair.

2009
Im Mai starten Air France, KLM und Delta ihr Transatlantik Joint-Venture.
Am 29. Mai verbindet KLM als erste große internationale Airline Liverpool über Amsterdam mit 100 Zielen weltweit.
Vom 3. Mai an nimmt KLM fünfmal wöchentlich Nonstop-Verbindungen von Amsterdam ins kanadische Calgary mit dem Airbus A330-200 auf.
Vom 6. Dezember an fliegt KLM Royal Dutch Airlines dreimal wöchentlich nach Denpasar auf Bali. Damit nimmt die niederländische Fluggesellschaft die Verbindung wieder auf, die im Oktober 1997 aus operationellen Gründen eingestellt wurde.

2010

Am 1. Februar nimmt KLM nach knapp einjähriger Pause den Dienst nach Aruba wieder auf. Zusätzlich zu den fünf wöchentlichen Verbindungen der Tochter Martinair bietet KLM künftig zwei Flüge von Amsterdam nach Aruba an und kombiniert diese mit den bestehenden Diensten nach Curaçao.
Am 8. Mai nimmt KLM als erste europäische Fluggesellschaft regelmäßige Dienste nach Hangzhou an der Ostküste von China auf. Dreimal pro Woche startet eine Boeing B777-200ER von Amsterdam-Schiphol und landet jeweils am folgenden Tag am Hangzhou Xiaoshan Airport. Hangzhou ist das sechste Ziel der KLM in China und die 63. interkontinentale Destination. Insgesamt bietet KLM 36 wöchentliche Verbindungen nach China an.
Vom 29. Oktober an fliegt eine Boeing B737 der KLM dreimal täglich von Amsterdam zum Budapester Airport Ferihegy. Damit bietet KLM nun Flüge zu 63 Mittelstreckenzielen an. Bisher hat KLM Budapest im Codeshare mit Malév Hungarian Airlines angeboten. Diese Vereinbarung endet am 28. Oktober 2010.
Am 31. Oktober nimmt KLM Royal Dutch Airlines Kigali in Ruanda als fünftes Ziel in Ostafrika und als 64. interkontinentale Destination in ihr Streckennetz auf. Geflogen wird fünf Mal pro Woche.
Ab 4. November bietet KLM drei zusätzliche Flüge in der Woche nach Tokio an und erhöht somit die Frequenz auf zehn wöchentliche Flüge.
Als erste Fluggesellschaft der Welt testet KLM Royal Dutch Airlines am 23. November Passagierflüge mit Biokerosin und schickt eine Boeing B747 an den Start, deren Triebwerke mit einem Mix aus je zur Hälfte Bio-Kerosin und herkömmlichen Kerosin angetrieben werden.

2011

KLM DC-3 Hecklogo – Foto: Dierk Wünsche

Im Jahr 2011 nimmt KLM insgesamt elf neue Strecken auf:
Miami ab 27. März (4x pro Woche)
Xiamen ab 27. März (3x pro Woche)
Aalborg ab 27. März (2x täglich)
Guangzhou ab 9. Juni (10x pro Woche)
Basel / Mulhouse ab 30. Oktober (2x täglich)
Lagos ab 30. Oktober
Punta Cana ab 31. Oktober (2x pro Woche)
Havanna ab 31. Oktober (3x pro Woche)
Buenos Aires ab 31. Oktober (3x pro Woche)
Rio de Janeiro ab 1. November (3x pro Woche)
Luanda ab 14. November (2x pro Woche)

2012
Ab 2012 übernimmt KLM die Flüge der 100prozentigen Tochter Martinair nach Aruba, Curaçao, Punta Cana, Havanna, Varadero und Cancún. Martinair stellt die Passagierflüge Ende 2011 ein und konzentriert sich ausschließlich auf das Frachtgeschäft.

Doha steht neu im Flugplan der KLM mit fünf wöchentlichen Verbindungen und Weiterflug nach Muskat. Ab Ende Oktober bedient KLM Harare, die Hauptstadt von Simbabwe dreimal pro Woche in Kombination mit der ebenfalls neuen Destination Lusaka. Saisonal im Sommer fliegt KLM außerdem fünfmal pro Woche nach Dallas / Fort Worth.

2013
KLM Royal Dutch Airlines erweitert ihr Streckennetz um die neuen Destinationen Manston, Kent, in Großbritannien, Fukuoka in Japan und Ålesund in Norwegen. Außerdem kommt Florenz als fünfte Destination in Italien dazu.

2014
Am 2. Februar nimmt KLM Santiago de Chile dreimal pro Woche von Amsterdam via Buenos Aires angeflogen. Bilbao, Turin und Zagreb ergänzen das Angebot in Europa.

Teil 2 und 3 zur Geschichte der KLM folgen.

Quelle: Presseinformationen KLM