Keine Vorentscheidungen: Gläubiger von airberlin lassen es lansgam angehen

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Boeing-B737-800 Foto: Bildarchiv airberlin

Die Gläubigerausschüsse für die Air Berlin PLC, die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG und die airberlin technik GmbH haben sich heute zu ihren konstituierenden Sitzungen getroffen und erste Beschlüsse gefasst.

Der Generalbevollmächtigte der airberlin im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, Frank Kebekus, sagte nach den Sitzungen: „Die Ausschüsse haben einstimmig die weitere Betriebsfortführung sowie die Weiterführung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beschlossen. Auch der vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingesetzte Sachwalter, Lucas Flöther, ist von den Gläubigerausschüssen einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Das ist ein gutes Signal für die Verfahrensbeteiligten. Wir werden die weiteren Verhandlungen mit Hochdruck vorantreiben. Unser Ziel ist und bleibt, zügig zu tragfähigen Abschlüssen zu kommen und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten.“

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Eine Verkaufsentscheidung wurde heute bewusst nicht getroffen. „Dazu sei es jetzt noch zu früh“, hieß es aus internen Kreisen.

Lufthansa will rund 2/3 von airberlin übernehmen, u.a. die komplette Ferienfluggesellschaft NIKI. Auch easyJet und Condor haben ihr Interesse an Teile von airberlin angekündigt. Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl möchte die Airline gerne komplett übernehmen, wird aber höchstwahrscheinlich leer ausgehen. Insider befürchten, dass airberlin in der jetzigen Form nicht existenzfähig ist und daher nicht komplett übernommen werden kann.

Quelle: PM airberlin und airportzentrale.de