Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze und German Business Aviation Association setzen auf Innovationsprogramm

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Foto: airportzentrale.de

Als einen wichtigen Schritt auf dem Weg in eine klimaneutrale Luftfahrt werten die German Business Aviation Association e.V. (GBAA) und die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF) ihre am Mittwoch zu Ende gegangene Mitgliedertagung in Schwäbisch Hall. Mit einem gemeinsam erarbeiteten und von den Mitgliedern verabschiedeten Innovationsprogramm sollen gezielt Projekte zur Emissionsminderung umgesetzt werden.

Die Verbände befinden sich dabei in guter Gesellschaft. Denn kurz vor dem Gipfeltreffen der dezentralen Luftfahrt in Schwäbisch Hall veröffentlichte die Bundesregierung ein gemeinsames Papier zu diesem Thema. Darin heißt es unter anderem: „Mit einer gemeinsamen Anstrengung von Industrie, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kann Deutschland internationaler Vorreiter auf dem Weg zur klimaneutralen Luftfahrt werden. Dafür stellt die Bundesregierung mit diesem gemeinsamen Papier zur klimaneutralen Luftfahrt die notwendigen Weichen.“ An dieser Weichenstellung wollen sich die beiden Verbände aktiv beteiligen. Ihr in Schwäbisch Hall verabschiedetes Innovationsprogramm soll den Herausforderungen des Klimawandels entgegentreten. So ist ein Ziel, die Infrastruktur der regionalen Flugplätze klimaneutral zu betreiben. Zudem müssen die Voraussetzungen für klimaneutrale Luftfahrzeuge geschaffen werden. „Ebenso wie die Bundesregierung setzen wir dabei auf Innovationen“, unterstreichen der IDRF-Vorsitzende Dr. Klaus-Jürgen Schwahn und der GBAA-Vorsitzende Peter Gatz. Die Kompensation der derzeit nicht vermeidbaren oder reduzierbaren Emissionen sei dabei nur ein Übergangsinstrument. „Eigentliches Ziel ist“, so die Verbände, „die vollständige Vermeidung und Reduzierung mit dem finalen Ziel Netto-Null!“

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Die von der Bundesregierung definierten Ziele, „die deutsche Luftverkehrswirtschaft und -industrie als Schlüsselbranchen nachhaltig und leistungsfähig weiterzuentwickeln und Deutschland zum Vorreiter des CO2-neutralen Fliegens zu machen“ werden von den Verbänden voll mitgetragen. „Wir wollen im Rahmen von Klimaschutzprojekten mittels Gutschriften Emissionen kompensieren und Projekte unterstützen, die technische Lösungen zur Emissionsminderung erarbeiten“, betonen ihre Vertreter. Zur Umsetzung dieser Ziele und Maßnahmen setzt die Bundesregierung nach eigenen Angaben „auf die Kooperation mit allen relevanten Akteuren aus Industrie und Zivilgesellschaft“ und gründet dafür den Arbeitskreis „Klimaneutrale Luftfahrt“, in dem Unternehmen, Verbände, Forschung, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften vertreten sein werden. „Wir suchen den gesamtgesellschaftlichen Schulterschluss“, heißt es im gemeinsamen Papier. „Wir stehen bereit und freuen uns auf die Mitarbeit in diesem Gremium“, betonten die German Business Aviation Association e.V. (GBAA) und die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF). Das in Schwäbisch Hall beschlossene Programm sei „eine Steilvorlage für die Bundesregierung.“ Das gemeinsame Ziel müsse es sein, „unvermeidbare Flüge zukünftig klimafreundlicher zu gestalten.“

Die German Business Aviation Association e. V. (GBAA) ist die Interessenvertretung der Geschäftsluftfahrt in Deutschland. Die GBAA hat über 90 Mitglieder aus der gesamten Branche und repräsentiert eine Flotte von mehr als 130 Flugzeugen. Die Aufgabe der GBAA ist die Vertretung und Förderung der Interessen der Geschäftsluftfahrt in Deutschland und in Europa.

Die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF e.V.) ist ein im Juli 2005 gegründeter Zusammenschluss von derzeit 74 regionalen Verkehrsflughäfen und Verkehrslandeplätzen und insgesamt 130 Mitgliedern. Als Interessengemeinschaft der Dezentralen Luftfahrt setzt sich die IDRF für die optimale Nutzung der vorhandenen Anlagen und Kapazitäten sowie den bedarfsgerechten Erhalt und Ausbau einer flächendeckenden Luftverkehrsinfrastruktur in Deutschland ein.

Quelle: PM German Business Aviation Association e. V.

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