Der Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Halbjahr 2026 seine operative Entwicklung trotz eines schwierigen Marktumfelds verbessert. Der Konzernumsatz stieg um 4,0 Prozent auf 2,07 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) um 3,8 Prozent auf 582,3 Millionen Euro zulegte.
Das Konzernergebnis sank um 47,7 Prozent auf 51,6 Millionen Euro. Grund hierfür sind vor allem höhere Zinsaufwendungen sowie Abschreibungen nach der Inbetriebnahme neuer Terminalgebäude in Frankfurt und Lima.
Am Flughafen Frankfurt ging das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent zurück. Belastet wurde die Entwicklung insbesondere durch Lufthansa-Streiks, von denen rund 700.000 Passagiere betroffen waren, sowie durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Dagegen verzeichneten die internationalen Beteiligungsflughäfen überwiegend steigende Passagierzahlen.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Fraport seine Prognose. Das Unternehmen erwartet weiterhin ein EBITDA von bis zu rund 1,5 Milliarden Euro, während das Konzernergebnis aufgrund höherer Zinsen und Abschreibungen unter dem Vorjahreswert liegen dürfte. Das Passagieraufkommen in Frankfurt wird auf dem Niveau des Vorjahres von rund 63,2 Millionen Fluggästen erwartet.
