Fraport AG: Mehr Gewinn in den ersten neun Monaten 2025

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Foto: Simon Pannock / airportzentrale.de

Der Frankfurter Fraport-Konzern (Betreiber Flughafen Frankfurt) hat in den ersten neun Monaten des Jahres alle wesentlichen Finanzkennzahlen verbessert. Der bereinigte Umsatz stieg um 7,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) legte um 9,8 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro zu. Das Konzern-Ergebnis erhöhte sich leicht um 1,7 Prozent auf 442 Millionen Euro. Der Free Cash Flow drehte erstmals seit 2018 auf Neunmonatsebene ins Plus und erreichte 48 Millionen Euro.

Nach Angaben von Vorstandschef Dr. Stefan Schulte profitierte das Ergebnis von einer positiven Verkehrsentwicklung und der Fertigstellung großer Auslandsprojekte in Antalya und Lima. Diese reduzierten die Investitionsausgaben deutlich. Im dritten Quartal verzeichnete Fraport einen Rekord-Free-Cash-Flow von 373 Millionen Euro.


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Der Konzern erreichte mit rund 144 Millionen Passagieren erstmals wieder das Verkehrsaufkommen des Jahres 2019. Besonders stark entwickelten sich die Flughäfen in Griechenland (+21,3 %), Lima (+8,1 %) und Antalya (+6,8 %). Der Flughafen Frankfurt blieb mit 87,8 Prozent des Vorkrisenniveaus zurück. Fraport führt dies auf hohe Standortkosten und Abgaben in Deutschland zurück.

Das Umsatzwachstum wurde vor allem durch höhere Entgelte in Frankfurt sowie steigende Erlöse in Griechenland und Brasilien getragen. Eine außerplanmäßige Beitragsrückerstattung aus der betrieblichen Alterszusatzversicherung wirkte entlastend auf den Personalaufwand.

Für das Gesamtjahr hält Fraport an seiner Prognose fest. Das Konzern-EBITDA soll moderat steigen, das Konzern-Ergebnis stabil bis leicht rückläufig ausfallen. Die Passagierprognose für Frankfurt wurde auf rund 63 Millionen Reisende im Jahr 2025 präzisiert.

Quelle: PM Fraport AG/KI

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