Flughafen Wien ist vor 25 Jahre an die Börse gegangen

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Foto: Bildarchiv Flughafen Wien AG

Am 15. Juni 1992 wurde die Flughafen Wien-Aktie erstmals an der Wiener Börse gehandelt. Der Börsegang und die folgende mehrheitliche Privatisierung des Unternehmens waren Grundlagen einer erstaunlichen Erfolgsgeschichte, die die FWAG-Aktie zu einer der erfolgreichsten Flughafenaktien der Welt macht.

Seit der Erstnotiz hat sich der Börsekurs verfünffacht; nach einem kontinuierlichen Anstieg in der ersten Phase fiel der Kurs bis Anfang 2012 sogar kurzzeitig unter den Ausgabepreis von € 6,90 zurück, um in der Folge eine ununterbrochene, fulminante Rally bis zum bisherigen Höchstkurs von € 35,32 hinzulegen, der Schlusskurs lag am 14. Juni abends bei € 33,33. Hand in Hand damit ist der Unternehmenswert, gemessen an der Börsekapitalisierung, von € 580 Mio. auf aktuell € 2,82 Milliarden gestiegen, was die Flughafen Wien AG zum neuntschwersten ATX Unternehmen macht.

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Dabei hat sich zuletzt die Aktionärsstruktur stark verändert: Lag der Streubesitz lange Zeit bei 50%, so hält nunmehr der maßgeblich von australischen Pensionskassen gespeiste Investor IFM 39,8%.

Aktionäre haben aber nicht nur durch die Kursgewinne profitiert, auch die Dividende hat sich vervierfacht. Der Nettogewinn des Unternehmens hat sich im selben Zeitraum sogar verzehnfacht und ist von € 11,7 Mio im Jahr 1992 auf € 112,6 Mio im Jahr 2016 gestiegen.

Von der positiven Entwicklung profitieren stets auch die MitarbeiterInnen, denn 10% der Aktien gehören über die Mitarbeiterstiftung allen Belegschaftsmitgliedern. Aktuell sind am Standort mehr als 20.000 Beschäftigte tätig, rund 5.800 bei der Flughafen Wien AG und ihren Tochterunternehmen.

„Die Börsennotiz des Unternehmens ist auch künftig eine wichtige Voraussetzung und ein Garant dafür, dass das Unternehmen unbeeinflusst von anderen Interessen seinen erfolgreichen wirtschaftlichen Weg weiter fortsetzen kann,“ versichern dazu die Vorstände der Flughafen Wien AG, Dr. Günther Ofner und Mag. Julian Jäger. „Schade aus Sicht des Unternehmens ist dabei, dass die in den letzten Jahren massive Zunahme von Regulierung und Bürokratisierung den börsenotierten Unternehmen das Leben immer schwerer macht und auch die Belastung mit Regulierungskosten drastisch gestiegen ist.“ bedauern die Vorstände.

Von 6,8 Mio. auf 23,4 Mio. Reisende: Passagieraufkommen seit 1992 verdreifacht
Wurden 1992 noch 6,8 Mio. Reisende am Flughafen Wien abgefertigt, hat sich das Passagieraufkommen bis heute verdreifacht: 2016 verzeichnete der Flughafen Wien mit 23,4 Mio. Reisenden einen neuen Rekord.

Seit 1992 an der Wiener Börse: Die Eigentümerstruktur der Flughafen Wien AG
Als der Flughafen Wien im Jahr 1992 an die Börse ging, entfielen 36,5% der Anteile der Flughafen Wien AG auf die Republik Österreich, 18,25% auf das Land Niederösterreich, 18,25% auf die Stadt Wien und 27% auf den Streubesitz. Im Jahr 1995 reduzierte der Bund seine Anteile, wodurch die Republik Österreich, das Land Niederösterreich und die Stadt Wien jeweils 17,38% der Anteile am Flughafen Wien hielten, sowie 1% auf den Flughafen Amsterdam-Schiphol und 46,86% auf den Streubesitz entfielen. Seit dem Jahr 2000 halten die Stadt Wien und das Land Niederösterreich jeweils 20% und die Mitarbeiterstiftung der Flughafen Wien AG rund 10%. Die verbleibenden 39,8% werden heute von Airports Group Europe (IFM) und 10,2% vom Streubesitz gehalten.

Quelle: PM Flughafen Wien

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